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Baureglement verbietet Kindergarten-Neubau

Für den geplanten Neubau des Doppelkinder­gartens im Thuner Seefeldquartier ist eine Anpassung des Baureglements nötig. Dieses liegt ab nächster Woche öffentlich auf.

Die alte Schulbaracke im Seefeld ist inzwischen abgerissen, der Neubau noch nicht einmal geplant.
Die alte Schulbaracke im Seefeld ist inzwischen abgerissen, der Neubau noch nicht einmal geplant.
Barbara Schluchter-Donski

Anstelle des bisherigen Seefeld-Schulhauses plant die Stadt an der Äusseren Ringstrasse den Neubau eines Doppelkindergartens. Doch dazu ist, wie die Stadt am Dienstag mitteilte, eine Anpassung des Baureglements nötig. «In Thun ist die genaue Nutzung der jeweiligen Zonen sehr eng gefasst», erklärt Gemeinderat Konrad Hädener (CVP) die Hintergründe.

So liessen die aktuell gültigen Bestimmungen in der betreffenden Zone für öffentliche Nutzung Nr. 23 «Kindergarten Seefeld» keinen Neu- oder Umbau zu. Die entsprechenden Anpassungen liegen nun vom 14. Mai bis zum 12. Juni bei der Stadtverwaltung an der Industriestrasse 2 zur öffentlichen Mitwirkung auf, können aber auch unter www.thun.ch heruntergeladen werden.

Interessierte könnten schriftliche Anregungen oder Einwände zur Planung machen, schreibt die Stadt.Nach Ablauf der Mitwirkung werde die Planung dem Amt für Gemeinden und Raumordnung zur Vorprüfung unterbreitet und schliesslich im Frühling 2019 nochmals zur öffentlichen Auf­lage gebracht.

Grosser Verwaltungsaufwand

Ist das Ganze nicht ein ziemlich grosser Verwaltungsaufwand für eine derart minime Anpassung des Baureglements? Konrad Hädener dazu: «Natürlich sind diese sehr spezifischen Definitionen, wie sie in Thun üblich sind, für denjenigen, der bauen will, ein Nachteil.» Aber es gelte, zu be­denken, dass es auch Anwohner gebe, welche dadurch besser geschützt würden.

Wie der Neubau des geplanten Kindergarten- und eventuell auch Schulgebäudes genau aussehen wird, ist derzeit noch offen. Gemäss den neuen Bestimmungen ist ein Neubau mit einer maximalen Fassadenhöhe von acht Metern zulässig, was einem ­zweigeschossigen Gebäude entspricht. Die Stadt will die Planung im kommenden Frühling angehen und einen Architekturwettbewerb durchführen. Der Baustart erfolgt frühestens 2020.

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