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Anwohner wehren sich gegen Container-Lager

Gegen das geplante Containerlager im Armeelogistikcenter sind 14 Einsprachen eingegangen. Fast alle stammen von Anwohnern.

Hier soll ein neuer Containerstützpunkt gebaut werden.
Hier soll ein neuer Containerstützpunkt gebaut werden.
Marco Zysset

Ende September hatte die Gemeinde Steffisburg kommuniziert, dass sie gegen das geplante Containerlager im Armeelogistikcenter im Schwäbis eine Einsprache eingereicht hat (wir haben berichtet). Nach Ablauf der Einsprachefrist ist jetzt klar: Insgesamt sind gegen das Projekt 14 Einsprachen eingegangen; neben der Gemeinde wehren sich auch der Schwäbis-Leist und die Anwohner gegen den geplanten Neubau. Neben einer Sammeleinsprache haben 11 Anwohner einzeln eingesprochen.

Furcht vor verminderter Wohnqualität

Laut VBS-Sprecher Renato Kal­bermatten sehen die Einsprecher das Erscheinungsbild des Quartiers gefährdet, das auf der anderen Seite der Bahnlinie und der Mittelstrasse liegt als der geplante Neubau. Hinzu kommen Befürchtungen vor Mehrverkehr, Schattenwurf durch das hohe Gebäude und einer daraus resultierenden verminderten Wohnqualität namentlich in der Wohnfabrik an der Mittelstrasse.

Berichte von Fachstellen ­fehlen noch

Laut Kalbermatten prüft das ­Generalsekretariat des VBS die Eingaben zum Bauprojekt der Armasuisse nun und ordnet danach die nächsten Schritte an. Allerdings müssen noch die Berichte der betroffenen Fachstellen von Bund und Kanton abgewartet werden.

Die neue Halle in Steffisburg ist für bis zu zweihundert Container mit technischen, elektronischen, teilweise klassifizierten Geräten und Systemen geplant – mit permanenten Arbeitsplätzen mit Werkstattbüros im beheizten Bereich sowie Werkstätten für die Instandhaltung der Container, einer WC-Anlage und einem Sicherheitsraum.

Der Platz vor der Halle wird als Rangierfläche für das Be- und Entladen der Transportmittel ausgestaltet. 130 bestehende Parkplätze müssen weichen – sie werden aber im Rahmen des 21-Millionen-Projekts ersetzt. Schweizweit sind insgesamt vier derartige Stützpunkte geplant, die verkehrstechnisch mit Bahn und Strasse erschlossen sind.

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