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An den Stockhorn-Hängen liegt genug Schnee.

Seit 1944 führt der Ski Klub Thun den Walalp-Slalom durch - auch am 27. April

In den Anfängen musste jeder Teilnehmer beim Aufstieg «die Knebel für sein Tor» selber zusammensuchen.
In den Anfängen musste jeder Teilnehmer beim Aufstieg «die Knebel für sein Tor» selber zusammensuchen.
PD

TIm geschichtsträchtigen Walalpbuch auf Seite 1 steht: «Möge dieser einzigartige Anlass zur Tradition werden». Was niemand ahnen konnte, ist Wirklichkeit geworden, und was mit ein paar Idealisten begonnen hatte, wird bis zum Jahr 2019 von Idealisten des gleichen Klubs weitergeführt. Fast alles ist gleich geblieben: Die einzigartige Atmosphäre, die Kameradschaft am Berg, die Frühlingsblumen am Pistenrand, die traumhafte Aussicht, der zweistündige Aufstieg zu Fuss und der Walalpslalom im steilen Gelände auf herrlichem Sulzschnee.

Geändert haben sich gewisse Details: In den Anfängen musste jeder Teilnehmer beim Aufstieg «die Knebel für sein Tor» selber zusammensuchen. Ob er dann dieses aber schliesslich stecken konnte, wo es ihm beliebte, ist nicht bekannt. Mitte der Fünfzigerjahre wurden die Hasel- durch Bambusstecken mit Torflaggen ersetzt. Die Fahrräder zur Anfahrt wurden durch Autos abgelöst. Wer die Skis nicht selber hochtragen möchte, kann sie heute beim Sponsor Autohaus Thun-Nord zum Transport abgeben. Und mit der Bank AEK ist ein weiterer regionaler Sponsor dazugekommen.

Die Zeichen für die 51. Austragung stehen gut: Es liegt viel gesetzter und durchgefrorener Schnee an den Hängen des Walalpgrats. Alle begeisterten Skifahrer, Telemarker und Snowboarder sind eingeladen, an diesem Plauschwettkampf teilzunehmen oder als Zuschauer am Pistenrand die einzigartige Stimmung zu erleben. Wer in Thun bleiben möchte, kann mit dem Fernglas zuschauen oder um 18.00 an die Rangverkündigung kommen. Falls das Rennen am 27. April nicht durchgeführt werden kann, wird es auf den 11. Mai verschoben.

Das vollständige Programm: www.skiklubthun.ch/anlaesse/walalp

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