Thun

Giftköder ausgelegt?

ThunIn den letzten Tagen wurden angeblich gezielt Giftköder für Hunde ausgelegt. Hundehalter schlagen nun Alarm. Den Behörden sind jedoch keine Fälle bekannt.

Panikmacherei oder echt? Ein Hundehasser scheint in Thun sein Unwesen zu treiben.

Panikmacherei oder echt? Ein Hundehasser scheint in Thun sein Unwesen zu treiben.

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«Vorsicht, Giftköder!»: Besorgte Hundebesitzer haben auf sozialen Medien Warnungen gepostet. In den letzten Tagen sind sie angeblich vermehrt auf Giftköder für ihre Vierbeiner gestossen. Es handelte sich dabei um Würste mit Rattengift oder Rasierklingen und Glassplittern im Innern. Die Giftköder seien vor allem im Raum Hohmad und Dürrenast ausgelegt worden. Betroffen sind gemäss den Warnungen insbesondere auch die beliebten Spazierwege vom Schwäbis bis zum Zulgspitz der Aare entlang.

Die Gretchenfrage ist: Geht tatsächlich ein Hundehasser um, oder wird doch eher mit ­unreflektierter Verbreitung der Meldungen Panikmache betrieben? Fakt ist, dass bis gestern bei der Kantonspolizei Bern kein Fall eines vergifteten Vierbeiners bekannt war. Und auch bei der Stadt Thun ergaben Abklärungen keinen Aufschluss darüber, ob Hunde wirklich im Visier von Unbekannten sind. Hundehaltern empfiehlt sich so oder so, jederzeit ein wachsames Auge auf ihren Vierbeiner zu ­haben. (rop)

Erstellt: 07.09.2017, 08:50 Uhr

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