Defizitärer Voranschlag genehmigt

Wachseldorn

Die Gemeindeversammlung hat den defizitären Voranschlag 2020 genehmigt. Zu reden gab die Wasserversorgung.

Zur Gemeindeversammlung in Wachseldorn konnte der Präsident Martin Stegmann am Montag im Schulhaus 12 Prozent der Stimmberechtigten begrüssen. Hauptvorlage war der Voranschlag 2020.

Dieser fusst auf einer Steueranlage von 1,84 bei den Gemeindesteuern und 1,5 Promille bei den Liegenschaftssteuern. Wie die Gemeindeverwalterin Charlotte Küenzi ausführte, weist das Budget in allen Bereichen, ausser dem Wasser, ein Defizit auf.

Der Voranschlag 2020 rechnet im Gesamthaushalt, inklusive der Spezialfinanzierungen, mit einem Aufwand von 929'635 Franken bei einem Ertrag von 897'955 Franken.

Daraus resultiert ein Aufwandüberschuss von 31'680 Franken. Begründet wurde dieser unter anderem mit der Stilllegung der eigenen Schiessanlage und dem Einkauf bei der Schiessanlage Wolfrichti. Dieser kostet die Gemeinde 20'000 Franken. «Der Einkauf in die Schiessanlage Wolfrichti macht Sinn», erklärte der Gemeindepräsident.

Im Weiteren wird für das kommende Jahr mit einem geringeren Ertrag bei den Einkommenssteuern gerechnet. Die Spezialfinanzierungen Abwasser und Abfall schliessen mit roten Zahlen, die Wasserversorgung mit einem kleinen Plus von 275 Franken.

Für nächstes Jahr sieht das Budget keine Investitionen vor. «Das Defizit 2020 kann aus dem Bilanzüberschuss, welcher zu Jahresbeginn 895'000 Franken betrug, gedeckt werden», erklärte Charlotte Küenzi.

Problem Wasserversorgung

Nach neun Jahren im Gemeinderat stellte sich der Bisherige Peter Wenger für weitere vier Jahre zur Wiederwahl. Von den Stimmberechtigten wurde er mit Akklamation im Amt bestätigt.

Der wiedergewählte Gemeinderat Peter Wenger. Foto: Christian Ibach

«Probleme gibt es mit der Wasserversorgung, die zusammen mit den Gemeinden Eriz, Oberlangenegg und Buchholterberg betrieben wird», erklärte der Gemeindepräsident. So kommt es in den höher gelegenen Gebieten zu Wasserschwankungen.

Das Problem sei erkannt und der Auftrag, Messungen im Netz durchzuführen, an das zuständige Ingenieurbüro erteilt. Das Resultat stehe noch aus. Abhilfe schaffen könnte allenfalls die Errichtung eines Pumpwerkes.

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