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40 Autoren schrieben Schneegeschichten

Gleich 40 Autoren haben an der neusten und 40. Ausgabe der Clubschrift des Schweizerischen Akademischen Skiclubs (SAS) mitgewirkt. Darunter auch Alt-Bundesrat Arnold Koller.

Sie waren an der Vernissage dabei: (von links) Michael Huber, Präsident Skiclub Kitzbühel, alt Bundesrat Arnold Koller und Ivan Wagner, Schriftleiter beim Schweizerischen Akademischen Skiclub.
Sie waren an der Vernissage dabei: (von links) Michael Huber, Präsident Skiclub Kitzbühel, alt Bundesrat Arnold Koller und Ivan Wagner, Schriftleiter beim Schweizerischen Akademischen Skiclub.
Stefan Kammermann

«Es ist und war der Zaubertrank, von dem ich nie genug bekam», schreibt der ehemalige Bundesrat Arnold Koller in seiner Geschichte. Er ist einer von 40 Autoren des jüngsten Spiegelbilds des Schweizerischen Akademischen Skiclubs (SAS).

Angesprochen ist die 40. Ausgabe des literarischen Werks «Der Schnee­hase», das jeweils im Rhythmus von vier Jahren erscheint. Seit seiner Gründung im Jahr 1924 schreibt der SAS mit seiner Clubschrift Skigeschichte.

Am Dienstagabend wurde der knapp 300-seitige Buchband am Sitz der Fédération Internationale de Ski (FIS) in Oberhofen vorgestellt und damit weitere Kapitel der Skigeschichte aufgeschlagen.

Koller gibt in seinem Beitrag viel Persönliches preis – etwa, wie er in der Primarschule unter Leitung eines Skilehrers den Stemmbogen lernte, wie er während seiner Studienzeit bei Chamonix als Skilehrer wirkte und Skifahren schliesslich sein «Lebenselixier» wurde.

Wichtiges Publikationsorgan

«‹Der Schneehase› ist ein wichtiges Publikationsorgan der FIS», meinte FIS-Präsident Gian Franco Kasper vor den zahlreichen Vernissagegästen. Unter ihnen befand sich auch Michael Huber, Präsident des Kitzbüheler Skiclubs und OK-Chef der legendären Hahnenkammrennen.

Als Mitautor blickt er im Buch auf die Geschichte der Skirennen in Kitzbühel zurück – als zum Beispiel die Rangliste noch in Handschrift auf einem Zettel notiert wurde. Sein Text kommt in englischer Sprache daher. Bewusst: «Das Buch öffnet uns weitere internationale Türen», meinte Huber.

Und fügte mit einem ­Augenzwinkern an: «In der Vergangenheit war der Kitzbüheler Skiclub vorab auf sich selber fokussiert, und was weiter weg als 100 Kilometer war, interessierte uns nicht.» Heute zählt der Club übrigens 8900 Mitglieder.

Leistungssport und Studium

An der Buchpräsentation ging es indes auch um die Zukunft und das Thema Leistungssport und Studium. In einer Fragerunde ging unter anderem der 22-jährige Weltcupfahrer Tanguy Nef auf die Hürden ein, die ein duales System mit sich bringen.

«Es funktioniert, es ist aber nicht einfach, alles unter einen Hut zu bringen», sagte der Slalomspezialist, der während der vergangenen Saison seine ersten Weltcuppunkte gesammelt hatte.

Wie Ivan Wagner, SAS-Schriftleiter, schliesslich ausführte, sei «Der Schneehase» weltweit einmalig, schreibe seit bald hundert Jahren Skigeschichte und sei mehrheitlich dreisprachig und damit international.

Die bisherigen 39 Ausgaben des «Schneehasen» sind auf der SAS-Website unter www.sas-ski.ch einsehbar. Die 40. Ausgabe ist ebenfalls dreisprachig, mit einem grossen Textanteil in Französisch und in Englisch, mit 40 Beiträgen und 400 Bildern illustriert.

Der aktuelle «Schneehase» erzählt auf den rund 300 Seiten vom vergangenen und vom heutigen Clubleben des SAS und thematisiert auch die Zukunft. Zum Beispiel mit dem Klimawandel und der globalen Erwärmung.

Das Werk «Der Schneehase»ist im Buchhandel erhältlich, ISBN 978-3-908152-54-5.

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