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Züchter holen ihre Schafe wegen Wolf von der Alp

Die Schafzuchtgenossenschaft Rüschegg hat gehandelt. Nachdem der Wolf letzte Woche erneut Schafe attackiert hatte, holte sie am Samstag die restlichen 400 Tiere vom Stierengrat zurück.

Mit den Schafen unterwegs ins Tal: Rudolf Beyeler, Gottfried Stübi und Schafzuchtgenossenschaftspräsident Hans Kohler (von links).
Mit den Schafen unterwegs ins Tal: Rudolf Beyeler, Gottfried Stübi und Schafzuchtgenossenschaftspräsident Hans Kohler (von links).
Erwin Munter

«Nein, jetzt ist es genug. Wir sind nicht mehr gewillt, unsere Schafe auf diese traurige Weise zu opfern.» Hans Kohler, Präsident der Schafzuchtgenossenschaft Rüschegg (SZG), ist über die erneuten Schafrisse der letzten Woche erbittert. 15 Schafe sind dem Wolf zum Opfer gefallen. Schon Mitte Juni richtete der Wolf Schaden an. 16 Tiere hat er damals in einer Nacht tot gebissen. Die Auswertung der DNA-Analyse hat bestätigt, dass diese Schafrisse zu seinen Lasten gehen.

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