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«Wir werden weiter für ein Akutspital kämpfen»

In Saanen und Zweisimmen sind die Gemeindeoberhäupter von den Plänen der STS AG enttäuscht. Man will aber weiter für ein Akutspital kämpfen.

Der STS-Verwaltungsrat zieht in Erwägung die Spitäler zu schliessen. Im Bild das Spital Zweisimmen.
Der STS-Verwaltungsrat zieht in Erwägung die Spitäler zu schliessen. Im Bild das Spital Zweisimmen.
Fritz Leutzinger
Das Spital Saanen.
Das Spital Saanen.
Luzia Kunz
Regierungsrat Philippe Perrenoud erörterte am 28. April 2010 mit Hans-Jürg Käser und Barbara Egger-Jenzer und einer STS-Delegation Fragen zur medizinischen Akutversorgung.
Regierungsrat Philippe Perrenoud erörterte am 28. April 2010 mit Hans-Jürg Käser und Barbara Egger-Jenzer und einer STS-Delegation Fragen zur medizinischen Akutversorgung.
Andreas Blatter
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Er sei ob den Neuigkeiten der STS AG enttäuscht und so ziemlich sprachlos, sagte Saanens Gemeindepräsident Adolf Kropf gestern Abend in einer ersten Stellungnahme gegenüber dieser Zeitung. Er habe zwar erwartet, das nicht das verkünde, was man sich gewünscht habe, jetzt sei er aber ernüchtert. Erwartet hatte er zumindest, dass der Kanton einen Beitrag an die Defizite der geplanten Gesundheitszentren Saanen und Zweisimmen leiste, nachdem er sich doch dafür ausgesprochen habe. Dass die Regierung jetzt sogar die ziemlich sichere Schliessung der Spitäler unterstütze, gebe ihm zu Denken, so Kropf. Auch das Projekt Gesundheitsnetz hinterlasse ein grosses Fragezeichen: «Das ist doch alter Wein in neuen Schläuchen.»

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