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Wie Thun das Taubenproblem lösen will

Rund 200 Tauben sind aus der Thuner Innenstadt verschwunden. Die Ankündigung, kranke Tiere mit Schüssen zu töten, hatte für Ärger bei Tierfreunden gesorgt. Nun könnte sich die Praxis ändern: Die Stadt prüft die Zusammenarbeit mit dem Tierpark Dählhölzli.

Der Aufschrei unter Tierfreunden war gross, als die Stadt Thun Mitte September ankündigte, kranke und verletzte Tauben in der Innenstadt gezielt abschiessen zu lassen. Die Verantwortlichen für den Entscheid reagierten damit auf die unkontrollierte Fütterung durch Passanten. Sie leiste Krankheiten und einer Überpopulation Vorschub. In der Folge war es Naturschutzaufseher Rudolf Schmid, der Tauben mit Verstümmelungen und Eitergeschwüren an Füssen und Kopf mit einem Kleinkalibergewehr abschoss. Aus Rücksicht auf die Gefühle tierliebender Passanten verrichtete Schmid seine Arbeit jeweils zu Randzeiten und unbeobachtet. Mittlerweile ist der Taubenbestand in Thun um rund 200 auf noch 400 Tiere gesunken. Der grösste Teil der Tiere wurde aber nicht mit einer Kugel getötet, sondern eingeschläfert.

«Hinterhältige, feige Aktion»

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