Zum Hauptinhalt springen

Weltbeste Eiskletterer zeigen ihr Können vor fünfhundert Zuschauern

Bei idealen minus zehn Grad und leichtem Schneefall trafen sich in Kandersteg zum zehnten Mal die weltbesten Eiskletterer.

Keine zwei Minuten für eine zwanzig Meter hohe, überhängende Felswand im «unmöglichen» Schwierigkeitsgrad M11: Was der Sieger des 10.Ice Climbing Festival von Kandersteg, Jsrael Blanco, am Samstagabend vor fünfhundert Zuschauern zeigte, entbehrt jedes physikalischen Gesetzes.

«Unheimlich effizient»

Blancos Kletterstil unterscheidet sich gut sichtbar von all seinen Konkurrenten: Seine ausgeprägt ruhigen und überlegten Bewegungen lassen den Eindruck entstehen, dass die Kletterei mit den Eisgeräten am überhängenden Fels die einfachste Sache der Welt sei. «Blanco sieht langsam aus, ist aber unheimlich effizient und schnell», staunte selbst der drittklassierte Österreicher Albert Leichtfried. Mit 1:51 Minuten gewann Jsrael Blanco den Final der besten sechs Athleten. Nur 4 Sekunden langsamer wurde der letztjährige Sieger Patrick Aufdenblatten aus Zermatt Zweiter.

Wieso klettern denn eigentlich die Männer den Final an der trockenen Felswand? «Weil eine Route im Eis für die Besten viel zu einfach wäre», ist die Antwort des Organisators und Routenbauers Thomas «Steini» Steinbrugger.

Einmal mehr: Petra Müller

Bereits ihren vierten Sieg in Kandersteg feierte Petra Müller – obwohl die St.Gallerin vor einem Jahr eigentlich den Rücktritt vom Spitzensport bekannt gegeben hat. Zweite wurde wie im Vorjahr Felicitas Feller aus Brig. Sie benötigte für die Route über den Eisfall im Schwierigkeitsgrad M8 12 Sekunden länger als die Siegerin.

Sowohl bei den Frauen als auch bei den Männern konnte sich kein Berner Oberländer für den Final qualifizieren.

Am 10.Kandersteger Eiskletterfestival beteiligten sich 65 Teilnehmer aus neun Nationen.

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch