Zum Hauptinhalt springen

Waldbrandgefahr und zu wenig Gras fürs Vieh

Die Situation spitzt sich zu: Wegen der anhaltenden Trockenheit gilt im Kreis Thun ab sofort ein Feuerverbot in und an Wäldern. Und den Bauern geht das frische Gras aus.

Warnung auch am Unterseener Ufer des Thunersees: Die anhaltende Trockenheit führt zu Waldbrandgefahr. Der Kanton hat gestern das Feuerverbot in und an Wäldern auf weitere Regionen ausgedehnt.
Warnung auch am Unterseener Ufer des Thunersees: Die anhaltende Trockenheit führt zu Waldbrandgefahr. Der Kanton hat gestern das Feuerverbot in und an Wäldern auf weitere Regionen ausgedehnt.
Susanna Michel

Die Sonne brennt, und Regen ist nicht in Sicht. Die Trockenheit im ganzen Kanton Bern wird immer prekärer. Bereits letzte Woche verbreitete die Kantonsverwaltung eine Meldung über die erhöhte Waldbrandgefahr, unter anderem im Verwaltungskreis Thun, und riet dazu, mit Feuer behutsam umzugehen.

Gestern gingen die Behörden einen Schritt weiter: Der stellvertretende Thuner Regierungsstatthalter Stephan Zingg verhängte ein Feuerverbot in den Wäldern beziehungsweise in deren unmittelbarer Umgebung im ganzen Verwaltungskreis Thun. «Diesen Entscheid trafen wir in Absprache mit dem kantonalen Amt für Wald», sagte Zingg gestern auf Anfrage. «Denn die Situation verschärft sich mit jedem Tag!» Die Wetterprognosen für die nächsten Tage inklusive Ostern seien gut, was den Aufenthalt im Freien betrifft, und schlecht in Bezug auf die Waldbrandgefahr. «Hinzu kommt, dass auch noch der Föhn bläst», so Zingg weiter.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.