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Viel Lärm um fehlenden Lärmschutz

Die Aussicht, dass statt bis zu 10'000 nur 6000 Fans das Derby zwischen Thun und YB besuchen könnten, sorgt für Unverständnis, ebenso die Lärmschutzvorgaben in der Baubewilligung. Bloss: Gegen diese hatte sich nie jemand gewehrt.

Die Arena Thun kurz nach ihrer Eröffnung im Abendlicht. Der offene Bereich hinter dem rot beleuchteten Gestänge müsste geschlossen werden.
Die Arena Thun kurz nach ihrer Eröffnung im Abendlicht. Der offene Bereich hinter dem rot beleuchteten Gestänge müsste geschlossen werden.
Patric Spahni

Nur 6000 statt bis zu 10'000 Zuschauer am Kantonalderby zwischen dem FC Thun und YB – dieses Szenario droht nach der superprovisorischen Verfügung, welche das Rechtsamt der kantonalen Bau-, Verkehrs- und Energiedirektion (BVE) erlassen hat. Nachdem Redaktion Tamedia einen Bericht des Thuner Tagblattes veröffentlichte, fragten sich viele Leser (siehe Box), wie ein derartiger Streit um ein paar wenige Dezibel (dB) entbrennen kann. Fakt ist: Akustik ist hochkomplex. «Lärm-, beziehungsweise Lautstärkewerte hängen von zahlreichen Faktoren ab», sagt etwa Urs Walker vom Bundesamt für Umwelt (Bafu). «Entscheidend sind nicht nur die Distanz zwischen Messgerät und Lärmquelle, sondern auch die Dauer der Messung.»

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