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Tötungsdelikt: Identität noch nicht geklärt

Die Kantonspolizei machte am Dienstag keine Angaben zur Identität des zweiten Opfers des Tötungsdeliktes von Spiez.

Auch zwei Tage nach dem Doppelmord im Kinderheim an der Spiezer Bahnhofstrasse gehen die Untersuchungen der Polizei vor Ort weiter.
Auch zwei Tage nach dem Doppelmord im Kinderheim an der Spiezer Bahnhofstrasse gehen die Untersuchungen der Polizei vor Ort weiter.
Marius Aschwanden
Die Tatwaffe konnte noch nicht sichergestellt werden.
Die Tatwaffe konnte noch nicht sichergestellt werden.
Marius Aschwanden
Die Identität der Personen und die genauen Umstände sind Bestand der Ermittlungen der Polizei.
Die Identität der Personen und die genauen Umstände sind Bestand der Ermittlungen der Polizei.
Jan Kuschinske, newspictures
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Was genau am Wochenende im kleinen Kinderheim in Spiez passiert ist, ist noch nicht bekannt. Die Kantonspolizei gab am Dienstag keine weiteren Informationen frei, was das Tötungsdelikt betrifft. Kantonspolizeisprecherin Alice Born sagt auf Anfrage lediglich, dass die formelle Identifizierung des weiblichen Opfers durch das Institut für Rechtsmedizin der Universität Bern noch nicht beendet sei. Ebenfalls machte sie keine Angaben über das Verhältnis der Frau zum männlichen Opfer, dem Leiter des Kinderheims. Der «Blick» mutmasste am Dienstag, es handle sich um die Freundin des erstochenen Heimleiters.

Täterschaft flüchtig

Der Zeugenaufruf der Kantonspolizei bleibt weiterhin aufrecht erhalten, es hätten sich einige Meldungen ergeben. «Nun finden weitere Befragungen und die Auswertung der aufgenommenen Spuren vom Tatort statt», so Born weiter. Die Untersuchungen im und um das Kinderheim in Spiez seien praktisch abgeschlossen. Weder wurde die Waffe gefunden, noch ist die Täterschaft bisher bekannt.

In der Liegenschaft an der Bahnhofstrasse 47 waren am Samstagnachmittag zwei Leichen gefunden worden. Beim Mann handelt es sich um den 53-jährigen Leiter des kleinen Kinderheims. Von Anfang an ging die Polizei von einem Gewaltverbrechen aus, da beide Opfer Messerstiche aufwiesen. Im Heim waren neun Kinder im Alter zwischen 5 und 14 Jahren untergebracht, für die mittlerweile eine Übergangslösung gefunden wurde.

BO/hsf

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