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Spektakulärer Kesseltransport

Knapp elf Monate nach dem Depotbrand der Ballenberg-Dampfbahn Rollmaterial AG vom 16.November 2013 haben gestern die Restaurationsarbeiten an der ersten von drei beschädigten Lokomotiven begonnen.

Der Lokomotivkessel wurde per Autokran vom Fahrgestell der Lokomotive G 3/4 208 mit Baujahr 1913 gehoben.
Der Lokomotivkessel wurde per Autokran vom Fahrgestell der Lokomotive G 3/4 208 mit Baujahr 1913 gehoben.
Benjamin Fischer

Bei den Restaurationsarbeiten nach dem Depotbrand der Ballenberg-Dampfbahn Rollmaterial AG vom 16.November 2013 bot sich gestern selbst für die Vereinsmitglieder ein äusserst seltener Anblick: «Der Lokomotivkessel wurde zum ersten Mal seit 1948 per Autokran vom Fahrgestell der Lokomotive G 3/4 208 mit Baujahr 1913 gehoben», weiss der Präsident des Vereins Ballenberg-Dampfbahn, Roger Henchoz. Er stützt sich dabei auf das Kesselbuch. Darin sind sämtliche Unterhaltsarbeiten dokumentiert. Nach dem «Flug» wurde der Kessel per Lastwagen in die Kesselschmiede nach Dintikon im Kanton Aargau transportiert. «Die Restauration dauert mehrere Monate», sagt Hans Peter Maurer, VR-Präsident der Ballenberg-Dampfbahn Rollmaterial (BDB) AG. Viele Teile könnten wohl nicht mehr repariert werden, dienten dann aber als Vorlage für die Rekonstruktion, so Maurer. Ausserdem beschloss die BDB den Restabbruch und den Wiederaufbau des Depots, der sofort beginnen soll, einstimmig.

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