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So wird das Gesicht der Flaniermeile «geliftet»

Der Höheweg, eine der bekanntesten Flaniermeilen der Schweiz, wird zur Grossbaustelle. Im Rahmen des Verkehrskonzeptes Crossbow werden Strasse, Trottoir und Promenade für insgesamt 6,3 Millionen Franken «geliftet». Start ist am 3.Oktober.

Der Höheweg gestern kurz vor Mittag, fotografiert in Richtung Osten (v.l.n.r.): Die zum Teil mit weissen Markierungen getrennten Fahrbahnen,  daneben die sehr oft belegten  Parkplätze, das Trottoir, die ebenfalls gepflasterte Promenade und (nicht  sichtbar) der kiesbelegte Gehweg.
Der Höheweg gestern kurz vor Mittag, fotografiert in Richtung Osten (v.l.n.r.): Die zum Teil mit weissen Markierungen getrennten Fahrbahnen, daneben die sehr oft belegten Parkplätze, das Trottoir, die ebenfalls gepflasterte Promenade und (nicht sichtbar) der kiesbelegte Gehweg.
Bruno Petroni
Der Höheweg von 2013, gezeichnet mit Blickrichtung Osten: Das linke Trottoir ist um einen Meter verbreitert worden, dafür fehlt das rechte gänzlich.
Der Höheweg von 2013, gezeichnet mit Blickrichtung Osten: Das linke Trottoir ist um einen Meter verbreitert worden, dafür fehlt das rechte gänzlich.
Grafik BB/zvg Gemeinde Interlaken
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Nein, damit hatten jene Römer wohl nicht gerechnet, die schon vor rund 2'000 Jahren vom Mittelland her über das Bödeli den Alpen zustrebten. Nein, sie hätten sich wohl kaum vorstellen können, dass sich ein Teilstück dieser Route einst zu einer der beliebtesten Flaniermeilen der Schweiz, ja Europas entwickeln würde. Wie Autor Markus Krebser in seinem Werk «Interlaken» erwähnt, vermuten Historiker, dass der Name Höheweg auf «Hochstrasse» basiert. So seien in Süddeutschland und in der Schweiz ausschliesslich römische, zumeist schnurgerade angelegte Wegachsen bezeichnet worden.

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