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Seepolizei sammelte 200 Kilo Sperrmüll ein

Unter der Wolhusenfluh in Beatenberg säuberte die Seepolizei am Montag das Ufergebiet des Thunersees vor wild im Wald entsorgtem Unrat.

200 Kilo Müll im Patrouillenboot: Die Seepolizisten Marcel Meister (Bildmitte, mit Feuerlöscher) und Roger Rüttimann laden den «Grümpel» im Bootshafen Neuhaus aus.
200 Kilo Müll im Patrouillenboot: Die Seepolizisten Marcel Meister (Bildmitte, mit Feuerlöscher) und Roger Rüttimann laden den «Grümpel» im Bootshafen Neuhaus aus.
Bruno Petroni

Seepolizisten betätigten sich am Montag vorübergehend als «Ghüdermänner». Nicht weniger als 200 Kilo Sperrmüll luden sie im Bootshafen von Neuhaus aus ihrem Einsatzboot auf ein Fahrzeug der Gemeinde Unterseen um. Der Unterseener Gemeindedienst entsorgte den Kehricht schliesslich ordnungsgemäss.

Geortet und eingesammelt hatten die Gesetzeshüter den Müll zuvor in einem mit Dornenbüschen überwachsenen Waldstück beim als «Blüttlerbucht» bekannten, oft von FKK-Liebhabern besuchten Ufer des Thunersees unweit des Steinbruchs Balmholz. Von abgerissenen Verkehrsschildern über Möbel, TV-Geräten, Feuerlöscher, Fahrzeugbestandteilen bis hin zu Pfannen und Elektrogeräten befand sich vor allem sperriges Material darunter. Selbst Kühlmittel und eine Waschmaschine sammelten die Polizisten ein.

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