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Saanen verzichtet auf eigenes «MediZentrum»

Die Gemeinde Saanen verzichtet darauf, zusammen mit Hausärzten und weiteren Partnern im ehemaligen Spital Saanen ein sogenanntes «MediZentrum» aufzubauen.

Saanens Gemeindepräsident Aldo Kropf hofft, dass es für die Einrichtung des Zentrums nur wenige bauliche Anpassungen brauche. In diesem Fall könnte das Zentrum im Winter starten.
Saanens Gemeindepräsident Aldo Kropf hofft, dass es für die Einrichtung des Zentrums nur wenige bauliche Anpassungen brauche. In diesem Fall könnte das Zentrum im Winter starten.
zvg

Die Gemeinde Saanen will kein eigenes «MediZentrum» betreiben. Stattdessen wird die Localmed Aare AG, welche bereits in Bern und Biel Ärztezentren betreibt, dort ein solches führen.

Ein Kostenvergleich habe ergeben, dass die Gemeinde viel Geld sparen könne, wenn die Localmed AG das Zentrum betreibe. Das steht in einer Medienmitteilung der Gemeinde Saanen vom Donnerstag. Eingerichtet werden soll das Zentrum im neueren Teil des ehemaligen Spitals Saanen.

Spital Zweisimmen soll nicht konkurrenziert werden

Saanens Gemeindepräsident Aldo Kropf sagte auf Anfrage, der Gemeinderat hoffe, dass es für die Einrichtung des Zentrums nur wenige bauliche Anpassungen brauche. In diesem Fall könnte das Zentrum im Winter starten.

Das Zentrum soll im Saanenland die medizinische Grundversorgung sicherstellen. Es gehe insbesondere darum, diese Versorgung mittelfristig zu sichern, sagt Kropf. Dies, weil ein Teil der Hausärzte vor der Pensionierung stehe. Das Spital in Zweisimmen soll nicht konkurrenziert werden.

Die Spital STS AG wurde von den Saaner Behörden informiert. Es wird mit der Localmed AG wie mit anderen Partnern in der Region zusammenarbeiten, wie die Gemeinde Saanen schreibt und wie die Sprecherin der STS AG, Marie-Anne Perrot, auf Anfrage bestätigt.

SDA/mib

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