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Kunstmuseum widmet den Bauern eine Ausstellung

Mit der Ausstellung «Landschaft im Wandel» zeigte das Kunstmuseum Thun im vergangenen Jahr, wie sich die Umwelt rasant verändert.

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Der Bauer steht im Zentrum der neuen Ausstellung im Kunstmuseum Thun.
Der Bauer steht im Zentrum der neuen Ausstellung im Kunstmuseum Thun.
Keystone

Nun widmet das Museum den Menschen, welche die Landschaft pflegen und bewohnen, eine Ausstellung: Den Bäuerinnen und Bauern. Die neue Schau zeigt laut einer Mitteilung des Kunstmuseums Thun einerseits mit Werken aus der eigenen Sammlung die Bedeutung, welche die bäuerliche Kultur in früheren Jahren in der Kunst hatte. Zu den Exponaten gehört etwa «Der Mäher» von Ferdinand Hodler, eine Allegorie für Feldarbeit.

Diese eigenen Werke ergänzt das Kunstmuseum anderseits mit aktuellen Video- und Fotoarbeiten.

Knallhartes Business

Dazu gehört etwa das Werk des dänischen Künstlers Tue Greenfort. Er porträtiert die Landwirtschaft als knallhartes Business. Zu sehen sind auch Arbeiten von Oliver Gemperle, der im Projekt «Calanca» aufzeigt, was geschieht, wenn die Landwirtschaft zusammenbricht.

Besondere Schwerpunkte in der Ausstellung sind das Leben und Arbeiten von Bauern und Bäuerinnen heute, vor 60 Jahren und früher sowie Fragen zur Sichtbarkeit der Landwirtschaft. Unter diesem Titel sind etwa die Fotos von Peter Ammon zu sehen, der in den 1950-er Jahren auch die hintersten Höfe der Schweiz besuchte.

«Beruf: Bauer. Eine Sammlungsausstellung mit Gästen» wird am (morgigen) Samstag mit einem «Burezmorge» eröffnet und dauert bis zum 3. April 2011.

Aufs Meer und zu James Bond

Das Kunstmuseum Thun präsentierte am Freitag auch das Jahresprogramm. Im April zeigt es zum zweiten Mal die Werke der mit dem Aeschlimann-Corti-Stipendium ausgezeichneten jungen Kunstschaffenden. Im Juni führt der Belgier Hans Op de Beeck mit der Ausstellung «Sea of Tranquility» auf eine Schiffsreise.

Im Herbst bekommen die beiden Schweizer Künstler Davide Cascio und Peter Stämpfli eine Plattform für ihre Pop Art unter dem Titel «James Bond & Pin-Ups».

(SDA)

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