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Im Krieg stark, aber im Frieden schwach

Kriege sind schnell entfesselt, nachher Frieden zu stiften, ist langwierig. Um dieses Thema hat die Stiftung Schloss Spiez ein aufregendes Buch publiziert, das einen Bogen schlägt von Adrian von Bubenberg bis zum Georgien-Krieg von 2008.

Adrian von Bubenberg, abgebildet in der Diebold-Schilling-Chronik (1483), kommt im April 1476 in Murten und im Krieg gegen die Burgunder an.
Adrian von Bubenberg, abgebildet in der Diebold-Schilling-Chronik (1483), kommt im April 1476 in Murten und im Krieg gegen die Burgunder an.
zvg

In schäbiger Verkleidung und ganz undiplomatisch schlich sich der grosse Adrian von Bubenberg im Herbst 1477 vom Hof des französischen Königs Ludwig XI. Über zeitraubende Umwege gelangte er endlich zurück auf sein Stammschloss Spiez. Der heldenhafte Verteidiger von Murten und Schultheiss von Bern machte als Gesandter der Eidgenossen, die durch ihre Siege über die Burgunder auf Europas Politbühne mitmischten, eine weniger gute Figur. Frankreichs König führte die Schweizer vor, weil sie nicht nur ihm, sondern auch Habsburg eroberte Gebiete zum Kauf angeboten hatten.

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