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Hightech-Arbeiten im Fokus

In den Werkstätten der Grimsel Hydro ist Hightecharbeit seit Jahren Alltag. Von der Vielzahl der Tätigkeiten konnten sich die Besucher an einem Tag der offenen Türe überzeugen.

Trotz fortschreitender Automation muss auch bei der Grimsel Hydro die Schleifmaschine nach wie vor von Menschenhand geführt werden.
Trotz fortschreitender Automation muss auch bei der Grimsel Hydro die Schleifmaschine nach wie vor von Menschenhand geführt werden.
André Hug

Der Blick hinter die Grimsel-Hydro-Kulisse brachte es an den Tag: Mächtige neue Geräte sind da installiert, hochmoderne roboterähnliche Maschinen, die von «Metallern» mit langjähriger Erfahrung eingerichtet, programmiert und überwacht werden.

Denn viele Arbeiten, die einst tagelanges Stehen am Werkstück erforderten, werden nun von Automaten bewältigt: das Aufschweissen von Stahl auf die Turbinenschaufeln beispielsweise und das anschliessende hundertstelmillimetergenaue Schleifen auf die Masse, die das Lasergerät zuvor er- und übermittelt hat. Werkstücke, oft mehrere Tonnen schwer? Das sind Pel-ton-, Francis- oder Kaplan-Turbinenräder, Absperrorgane wie Drosselklappen, die einen Instandstellungsprozess über sich ergehen lassen müssen, auf dass sie wieder auf Jahre hinaus ihren Dienst in der Stromproduktion zu leisten vermögen. Als Zentralwerkstatt sorgte diese Abteilung der Kraftwerke Oberhasli AG (KWO) vorab für den Unterhalt der eigenen Hydraulikanlagen, die Spezialisten der Grimsel Hydraulik hingegen übernehmen Aufträge in- und ausländischer Wasserkraftwerke. 50 Männer und 5 Frauen arbeiten bei der von Martin Seiler und Urs Wüthrich geleiteten Grimsel Hydro.

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