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Glaswand wird gebaut – ist nun der Lärmstreit zu Ende?

Abrupte und auch überraschende Wende im Thuner Lärmstreit. Die Stadionbauerin HRS Real Estate AG gibt nach und baut die Glaswand. Dies bedeutet aller Voraussicht nach das Ende des zwei Jahre langen Rechtsstreits.

Tolle Sicht von der Gegentribüne auf das Fussballspiel – hier FC Thun gegen die Berner Young Boys – und die Stockhornkette mit dem Thuner Hausberg. Dieser gibt dem Stadion bis 2015 den Namen.
Tolle Sicht von der Gegentribüne auf das Fussballspiel – hier FC Thun gegen die Berner Young Boys – und die Stockhornkette mit dem Thuner Hausberg. Dieser gibt dem Stadion bis 2015 den Namen.
Patric Spahni
Die Zuschauerbeschränkung auf 6000 Personen wurde aufgehoben. Die Stockhorn Arena fasst insgesamt 10'000 Plätze.
Die Zuschauerbeschränkung auf 6000 Personen wurde aufgehoben. Die Stockhorn Arena fasst insgesamt 10'000 Plätze.
Manuel Lopez
Nicht nur Fussball, auch Konzerte werden im Stadion durchführt werden. Die Plätze können als Sitzplatz und als Stehplatz genutzt werden.
Nicht nur Fussball, auch Konzerte werden im Stadion durchführt werden. Die Plätze können als Sitzplatz und als Stehplatz genutzt werden.
Claudia Salzmann
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Noch vor ein paar Tagen gab sich Martin Kull, CEO der HRS Real Estate AG, kämpferisch. «Die Angelegenheit liegt beim Regierungsstatthalter zum Entscheid. Den warten wir ab.» Kull sprach dabei vom neuen Baugesuch für die Arena Thun, das HRS eingereicht hatte. Darin wollte die Stadionbauerin auf die vorgesehene Glaswand zwischen Tribüne und Stadiondach verzichten. Kull begründete den Entscheid folgendermassen: «Wir bauen, was auch Sinn macht.» Konkret bezweifelt er, dass der Lärm dank der Wand weniger würde. «Der Grossteil des Lärms entweicht über das Stadiondach.»

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