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Geheimnisvoller Zeitzeuge wurde aufgefrischt

Der geschichtsträchtige Spycher bei der Talstation der Luftseilbahn Kandersteg-Sunnbüel ist restauriert. Handwerklich begabte Einheimische besorgten im Frondienst die Arbeiten. Am Donnerstagabend ist er vom Heimatverein eingeweiht worden.

Der restaurierte Spycher des Heimatvereins Kandersteg.
Der restaurierte Spycher des Heimatvereins Kandersteg.
Samuel Ryter

Den alten Spycher bei der Sunnbüel-Talstation haben die Kandersteger aus dem Dornröschenschlaf aufgeweckt. Wie kam es dazu? Ein einheimisches Kulturgut in Zermatt? Die Zügelabsicht für das Gebäude durch die Walliser aus dem Matterhorndorf wurde bald einmal publik – und hatte Folgen. «Das können uns die Walliser Freunde nicht antun», sagten sich die Initianten Albert Klopfenstein, pensionierter Gemeindekassier, und der im letzten Jahr verstorbene Zimmermeister Arnold Steiner und packten die Restauration des Gebäudes an. «Aufgrund des Alters der Holzproben ist der Bau des Spycher in den Jahren 1510 bis 1512 erfolgt». Das gab Walter Holzer, Präsident des Heimatschutzvereins, den zahlreich Anwesenden an der Einweihung vom Donnerstagabend bekannt.

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