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Gadmens vitaler Kampf ums Überleben

236 Menschen leben noch in Gadmen, der östlichsten Berner Gemeinde in einem Seitental unter dem Sustenpass. 2013 schliesst die Dorfschule, die Gemeindefusion wird erwogen. Aber die Gadmer fürchten die Zukunft nicht.

Im Winterhalbjahr steckt Gadmen in einer Sackgasse.  Wenige Passagiere und Schüler fahren dann mit dem Postauto  hinauf ins Dorf zur idyllischen Kirche mit dem Schindeldach.
Im Winterhalbjahr steckt Gadmen in einer Sackgasse. Wenige Passagiere und Schüler fahren dann mit dem Postauto hinauf ins Dorf zur idyllischen Kirche mit dem Schindeldach.
Markus Hubacher
Führen den einzigen Dorfladen: Branka und Hans Reimann.
Führen den einzigen Dorfladen: Branka und Hans Reimann.
Markus Hubacher
Resolute Realistin: Barbara Kehrli, Gemeindepräsidentin.
Resolute Realistin: Barbara Kehrli, Gemeindepräsidentin.
Markus Hubacher
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Hinter Gadmen hört die Welt auf. Jedenfalls im Winterhalbjahr, das hier oben immer noch andauert. Bis weit in den Juni blockiert Schnee den Sustenpass nach Uri und macht die Strasse in das Bergdorf zur Sackgasse. Nur Gadmer, Lieferanten oder das Postauto fahren jetzt hier hinauf. Wirt Dieter Müller steht an der Dorfstrasse vor seinem Restaurant Alte Post und kennt jedes der paar Autos, die vorbeifahren. «Kommen Sie mal an einem Sommerwochenende vorbei», sagt er, «da brummen 4000 Motorräder auf Pässefahrt durchs Dorf.»

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