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Fünf Eichen müssen gefällt werden

Nach der Besichtigung durch einen Experten müssen die fünf Eichen am Seegässli in Amsoldingen gefällt werden. Die beschädigten Bäume direkt neben der Strasse seien eine Gefahr für die Passanten.

Sie sollen gefällt werden: die Eichen am Seegässli zwischen Amsoldingen und Uebeschi.
Sie sollen gefällt werden: die Eichen am Seegässli zwischen Amsoldingen und Uebeschi.
Patric Spahni

Nachdem Samuel Wenger, der verantwortliche Bundesförster des Infrastrukturcenters Thun, den Zustand der fünf Eichen am Seegässli in Amsoldingen untersucht hat, war klar: Diese müssen gefällt werden. «Die Wurzeln der Bäume beschädigen die daneben führende Strasse», sagt Margrit Schwaller, Kommunikationszuständige der Armasuisse Immobilien. Danach werden fünf neue Eichen angepflanzt. Schwaller dazu: «Die Anpflanzung wird jedoch weiter von der Strasse weg erfolgen.» Weil die Äste so dürr sind, würden sie oft abfallen und eine Gefahr für die Passanten darstellen. Ausserdem seien die Bäume schon beschädigt, und mehrere Passanten hätten sich über die abfallenden Äste beschwert.Das Grundstück gehört dem Eidgenössischen Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS), welches in dieser Angelegenheit von Armasuisse Immobilien vertreten wird. Doch was kommt auf die Parzelle 118 am Seegässli nach der Baumfällung? «Nichts, die Bäume müssen nur aus Sicherheitsgründen gefällt werden», so Margrit Schwaller.«Wie so vieles im Leben ist auch die Natur vergänglich», sagt Samuel Wenger und bestätigt, dass die fünf Eichen gefällt werden müssen. Vor vier Jahren habe man das gleiche Problem gehabt. «Das letzte Mal hat man sich für eine Baumpflege entschieden», informiert Wenger. Diese Baumpflege hätte 25'000 Franken gekostet und «ist von den Steuergeldern des Bundes bezahlt worden». Doch Samuel Wenger kann verstehen, dass einige Leute an den Eichen hängen: «Immerhin sind diese etwa 400 Jahre alt.»Entscheidung erst im Juni«Bis jetzt ist eine Einsprache gegen die Fällung der fünf Eichen eingegangen», sagt Stefan Zingg, stellvertretender Regierungsstatthalter. Es sei ein Bewohner aus Amsoldingen, der sich für die Erhaltung der Bäume einsetzt. Bis 2.Juni läuft die Auflage- und Einsprachefrist. Einsprachestelle ist das Thuner Regierungsstatthalteramt. Bis dahin werde laut Zingg auch das Naturschutzinspektorat Stellung zum Gesuch nehmen. «Erst wenn die Amtsberichte und die Meinung aller Parteien vorliegen, wird man zu einer Entscheidung kommen», so Zingg. Somit werde es erst Mitte Juni zu einem endgültigen Entscheid kommen.

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