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Flugplatz soll touristisch genutzt werden

In einem Positionspapier bekennt sich der Verein «pro Flugplatz Meiringen» zum Staffelstandort Meiringen und fordert eine vermehrte touristische Nutzung des Flugplatzes.

Dies soll Arbeitsplätze in der Region sichern.

An seiner ersten Haupversammlung erhob der Verein auch die Forderung, dass der Flugplatz Meiringen mindestens die heutige Anzahl Vollzeitstellen - 200 - beibehalten soll. Auch seien 30 Ausbildungplätze bereitzustellen, wie er am Montag mitteilte. Lärmschutzmassnahmen sollten flexibel und unbürokratisch umgesetzt werden, so eine weitere Forderung.

Von der von verschiedenen Kreisen geforderten maximalen Anzahl von 2500 Flugbewegungen distanziert sich der Verein. Diese Zahl sei realitätsfremd. Für den wirtschaftlichen Betrieb des Flugplatzes brauche es mehr Flugbewegungen. Rund 600 Personen -Arbeitnehmende und ihre Familien - seien direkt vom Flugplatz abhängig.

Der Verein «pro Flugplatz Meiringen» wurde im Oktober 2007 als Antwort auf die so genannte Fluglärminitiative von Franz Weber gegründet und zählt heute über 1200 Mitglieder. Diese seien vorwiegend im östlichen Oberland wohnhaft.

Die Initiative gegen Kampfjetlärm, die gesamtschweizerisch im vergangenen Februar mit 68 Prozent Nein-Stimmen abgelehnt wurde, erhielt im betroffenen Oberhasli teilweise grosse Unterstützung. In einigen Gemeinden erreichte der Ja-Stimmen-Anteil über 70 Prozent.

SDA/mus

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