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Fieberhafte Suche nach Ausgehlokalitäten

Lärm in der Innenstadt, Littering und Jugendpolizei: Der Thuner Gemeinderat befasst sich demnächst mit diesen Themen. Derweil sammelt der Verein «Thun Rockt!» kräftig Unterschriften für seine Petition. Darin werden die Schaffung von neuem Kulturraum und eine offene Haltung der Behörden gegenüber den Anliegen der Jugend gefordert.

fz

Der Vorsteher der Direktion Sicherheit Peter Siegenthaler weiss, dass sich der Gemeinderat nächstens mit den rund sechs Vorstössen zu den Problemen in der Innenstadt, seit der Schliessung der Ausgehlokale im Selveareal beschäftigen wird. Die Ergebnisse werden dann dem Stadtrat weitergereicht.

Peter Siegenthaler selber wird seinen Ratskollegen rund zwölf Alternativstandorte für möglichen Kulturraum unterbreiten. Dabei geht es nicht um Neubauten, sondern um bestehende Liegenschaften. Mit den Besitzern und den Quartierleisten wurden noch keine Gespräche geführt, darum will Siegenthaler noch keine Örtlichkeiten nennen. «Uns ist klar, dass dies nicht einfach sein wird», denn wo sich in der Nacht viele Leute aufhalten, gibt es Lärm. Mit der Liste von möglichen Kulturräumen soll Thun als Vermittlerin fungieren können. Selber Lokale betreiben sei nicht die Aufgabe der Stadt, betont er einmal mehr.

2000 Unterschriften gesammelt

Der Verein Thun Rockt hat seine 10'000 Unterschriftenbögen verteilt und 2000 Unterzeichner gefunden. «Die Petition wird in drei bis vier Wochen den Behörden übergeben», sagt Vereinsmitglied Lukas Lanzrein. Und er rechnet mit noch mehr Unterschriften bis zur Übergabe. Der Verein plant dazu eine Standaktion im Bälliz.

Lanzrein geht davon aus, dass sich die Mitglieder von «Thun Rock!» und Gemeindevertreter nach der Petitionsübergabe wieder treffen werden, um das weitere Vorgehen zu besprechen. Lanzrein betont noch einmal: «Sollten die Behörden nicht auf die Petition eingehen, wird wohl eine Volksinitiative gestartet».

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