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Erinnerungen an den Zulgsee sind nicht verblasst

Das Gebiet Hirschigrabe bei Schwarzenegg ist in Bewegung. Erst kürzlich gab es am Ufer der Zulg wieder einen Erdrutsch. Von einem Ereignis mit den Ausmassen von 1987, als die Zulg zu einem See gestaut wurde, ist aber nicht auszugehen.

Rober Probst
Diese Scheune auf Oberlangenegger Boden befindet sich unmittelbar neben einer Abbruchstelle. Sie muss abgerissen werden.
Diese Scheune auf Oberlangenegger Boden befindet sich unmittelbar neben einer Abbruchstelle. Sie muss abgerissen werden.
Roger Probst
Das Gebiet, wo sich der Zulgsee befunden hat, gleicht heute einer Mondlandschaft.
Das Gebiet, wo sich der Zulgsee befunden hat, gleicht heute einer Mondlandschaft.
Roger Probst
Nach dem Erdrutsch im Juni 1987 wurde die Zulg  gestaut. Es bildete sich ein See. Bäume verschwanden in den Wassermassen.Der Zulgsee, vom Dammanfang aus fotografiert.
Nach dem Erdrutsch im Juni 1987 wurde die Zulg gestaut. Es bildete sich ein See. Bäume verschwanden in den Wassermassen.Der Zulgsee, vom Dammanfang aus fotografiert.
zvg
Grafik nah/ googleearth
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Am 23. Juni 1987 schüttete es während Stunden wie aus Kübeln. Mitten in der Nacht löste sich beim Hirschigrabe an der Gemeindegrenze zwischen Unter- und Oberlangenegg ein gewaltiger Erdrutsch. Felsen, Schlamm und Lehm donnerten ins Bachbett und verstopften den Durchfluss der Zulg.

Innert Kürze bildete sich ein See: 500 Meter lang, 43 Meter breit und 12 Meter tief. Platz für über 200000 Kubikmeter Wasser. In den ersten Stunden hatten die Behörden Angst, der natürliche Damm könnte brechen (vergleiche Box). Die Befürchtungen erwiesen sich aber als unbegründet. Der natürliche, rund 300 Meter lange Damm hielt, das Wasser musste nicht abgeleitet werden. Der Zulgsee war entstanden.

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