Ein überraschendes «Geständnis» von Melanie Oesch

Wengen

Der Auftritt der Volksmusikerin in Wengen sorgte für Erstaunen. Und Viktor Gertsch erzählte lustige Anekdoten aus dem Skirennsport.

  • loading indicator

Der abtretende OK-Chef Viktor Gertsch eröffnete die 84.Weltcuprennen in Wengen in gewohnt ruhiger Art und mit typischem oberländischem Humor gewürzten Aussagen: «Will mehr kein andera hei gfunde», antwortete Gertsch etwa auf die Frage von Speaker Dagobert Cahannes, warum gerade Rennleiter Urs Näpflin seine Nachfolge antreten wird. Damit nicht genug: «Zerschta Renne ischt it Hosi», sagte er auf die Frage, an was er sich erinnere, wenn er an das erste Rennen zurückdenke, das unter seiner Leitung organisiert worden war.

Denn die Rennen waren mangels Schnee in St.Moritz ausgetragen worden, die Rangverkündigung fand in Kitzbühel statt, und die Pokale und Medaillen habe man seinerzeit noch teuer an der österreichischen Grenze verzollen müssen. Belustigend fand das Publikum auch die Anekdote, als Gertsch erzählte, wie er in früheren Zeiten einmal die Hotels um alte Matratzen anbettelte, um die gefährlichen Schlüsselstellen, etwa das Brüggli-S, zu entschärfen. «Wenns geregnet hat, wurden die Matratzen hart wie Beton.» Nach der lockeren Ansprache folgte die Startnummernauslosung für die Super-Kombination vom Freitag.

Melanie Oeschs Geständnis

Zum meistumjubelten Skistar gehörte Beat Feuz, der auch schon in der Lauberhornabfahrt triumphiert hatte: «Es ist schön, wieder hier zu sein», sagte der Sieger von 2012, der sich Startnummer 7 sicherte: «Ich gehöre sicher nicht zu den Favoriten, aber ich hoffe, es gibt eine gute Stimmung während der Rennen.»

Aufgefallen war auch Melanie Oesch, die als Botschafterin von Swisslos unterwegs war: «Choufed Los, es ich für ne gueti Sach», rührte sie die Werbetrommel. Auf die Frage von Speaker Cahannes, wer zu ihren Favoriten zähle, sagte sie: «Ich unterstütze die Schweizer, aber mein Favorit ist der Südtiroler Christof Innerhofer.»

Diese Aussage sorgte für einige «Aaas» und «Ooos» im Weltcupdörfli. Doch ganz Showprofi, fing sie das Ganze mit einem Lächeln auf und sagte: «Wir sind nachher im Festzelt, es wäre schön, wenn ganz viele mit dabei wären.» Damit war das Weltcupwochenende mit einem charmanten Auftritt eröffnet.

Berner Oberländer

Diese Inhalte sind für unsere Abonnenten. Sie haben noch keinen Zugang?

Erhalten Sie unlimitierten Zugriff auf alle Inhalte:

  • Exklusive Hintergrundreportagen
  • Regionale News und Berichte
  • Tolle Angebote für Kultur- und Freizeitangebote

Abonnieren Sie jetzt