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Ein Tal im Bann des Klimawandels

Wenn von Klimaveränderung die Rede ist, fällt nicht viel später auch der Name von Grindelwald. Das Tal mit seinen nahen Bergen und Gletschern geriet in den vergangenen Jahren immer wieder in die entsprechenden Schlagzeilen. Und es hat mittlerweile viele Antworten auf veränderte Umweltbedingungen parat.

Ausblick vom Klimapfad Bort–Unterer Lauchbühl. In der Ferne grüssen Wetterhorn (l.), Mettenberg mit Schreckhorn, Fiescherlücke und Eiger.
Ausblick vom Klimapfad Bort–Unterer Lauchbühl. In der Ferne grüssen Wetterhorn (l.), Mettenberg mit Schreckhorn, Fiescherlücke und Eiger.
Fritz Lehmann

Gletscherseen, Überschwemmungen und Flutwellen waren drei der Probleme, die mit dem Tal in Verbindung gesetzt wurden. Mitunter trieb der Boulevard seltsame Blüten, etwa als vermeldet wurde, der Eiger stürze ein. Doch ein Körnchen Wahrheit steckt in jeder Meldung: Nirgendwo sonst ist der Klimawandel so direkt erlebbar. Begonnen hatte es 2006 mit dem Felssturz an der Eiger-Westflanke, ausgelöst durch den sich zurückziehenden Gletscher. Was darauf folgte, war eine beispiellos schnelle Realisierung eines Bau-Grossprojekts des Kantons: nämlich der Bau eines Tunnels zum Gletschersee beim Unteren Grindelwaldgletscher.

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