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Dunkle Wolken über den Bergbahnen

Jährlich zwei bis drei Millionen Franken Verlust, zu wenig Gäste und zu viele Anlagen: Die Bergbahnen Destination Gstaad AG muss etwas ändern, wenn sie überleben will. Was genau, das wird aber erst in einem Jahr klar sein.

Über der Sesselbahn Eggli Saanen – symbolisch für die Bergbahnen Destination Gstaad AG – ziehen trotz warmen Temperaturen und Sonnenschein dunkle Wolken auf.
Über der Sesselbahn Eggli Saanen – symbolisch für die Bergbahnen Destination Gstaad AG – ziehen trotz warmen Temperaturen und Sonnenschein dunkle Wolken auf.
Luzia Kunz

Wer klare Lösungsvorschläge erwartete, der wurde am gut besuchten Informationsabend im Landhaus enttäuscht. Denn sowohl der Vorsitzende des Steuerungsausschusses zur Überprüfung des Bergbahnen Destination Gstaad AG (BDG) und Präsident des Grossaktionärs Gemeinde Saanen, Aldo Kropf, als auch der Verantwortliche der beratenden Firma Trimea (siehe Kasten), Hansueli Schläppi und Bruno Kernen, Verwaltungsrat der BDG, sagten nichts, was die Bevölkerung nicht schon wusste oder zumindest ahnte: Der BDG geht es schlecht. Zu wenig flüssige Mittel, zu viele Schulden und zu wenig Frequenzen zwingen das Unternehmen dazu, das 2008 von den Stimmbürgern bewilligte Konzept Konzentration grundlegend zu überarbeiten (wir berichteten am 31.Mai).

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