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Direktionen: Bald erste Gespräche

Noch ist unklar, wann die Direktionszuteilung nach der Neuwahl von Konrad Hädener (CVP) in die Thuner Regierung erfolgt. Erste Gespräche stehen in den nächsten Tagen an.

Stadtrat Konrad Hädener (rechts) schaffte die Wahl in die Thuner Regierung. Wann die Direktionen zugeteilt werden, ist noch unklar.
Stadtrat Konrad Hädener (rechts) schaffte die Wahl in die Thuner Regierung. Wann die Direktionen zugeteilt werden, ist noch unklar.
Patric Spahni

Da vier bisherige Gemeinderatsmitglieder wiedergewählt wurden, wird grundsätzlich einzig die bisher von Ursula Haller (BDP) geführte Direktion Bildung, Sport, Kultur frei. Zumindest denkbar ist aber auch ein weiterer Abtausch.

Wann die Direktionszuteilung erfolgt, ist noch nicht klar: «Die Mitglieder des Gemeinderates werden sich in den nächsten Tagen zu ersten Gesprächen treffen», sagt Stadtschreiber Bruno Huwyler auf Anfrage. Über die Direktionszuteilung werde informiert, sobald Ergebnisse vorlägen.

Freude bei Wiedergewählten

Drei Gemeinderatsmitglieder haben sich bereits in der Ausgabe von gestern zu den Ergebnissen geäussert: der neu gewählte Konrad Hädener (2809 Stimmen), Stadtpräsident Raphael Lanz (SVP), der mit 10952 Stimmen das Topresultat erzielt hatte, sowie Marianne Dumermuth (SP, 4848 Stimmen), deren Wiederwahl unsicher geschienen hatte.

Roman Gimmel (SVP) kam auf 8051 Stimmen und sprach von drei Gefühlen, die nach der Wahl vorherrschten: Dankbarkeit für die Unterstützung der Bevölkerung, Erleichterung, dass er sich wieder voll und ganz auf die Arbeit konzentrieren könne – «und natürlich Freude», zumal er sich eine derart hohe Stimmenzahl nicht erträumt habe.

Peter Siegenthaler (SP) sieht sein Resultat – er kam auf 5683 Stimmen – als «Vertrauensbeweis weit über die SP-Wählerschaft hinaus»: «Ich bin sehr zufrieden und freue mich, dass ich als Dritter über die Ziellinie gehen konnte.» Der Sicherheitsvorsteher war zuletzt wegen der zusätzlichen Auflagen beim Fussballspiel FC Thun gegen YB in den Schlagzeilen – und auch in der Kritik.

Trotzdem sagt er: «Wenn dies bei den Wahlen einen Einfluss hatte, dann tendenziell eher zu meinen Gunsten – denn der grösste Teil der Bevölkerung will Auswüchse bei Fussballspielen so nicht akzeptieren.»

«FDM war kaum zu schlagen»

Und wie äussert sich die abtretende Gemeinderätin zu den Wahlen? «Es ist kein Wunder, dass die BDP meinen Sitz im Gemeinderat nicht verteidigen konnte», sagte Ursula Haller am Sonntagabend im Thuner Rathaus. «Die FDM – ein Konglomerat aus vier Parteien – war kaum zu schlagen», so Haller.

(TT)

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