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«Die Kleine Meerjungfrau» begeistert über 7000 Zuschauer

Über 7000 Zuschauer, ein Budget von 250'000 Franken und 1500 Quadratmeter Bühne: Die Bilanz des Freilichttheaters «Die Kleine Meerjungfrau» beeindruckt. Selbst die Veranstalter sind vom Erfolg ihres Projekts überwältigt.

Szenenbild aus «Die kleine Meerjungfrau» im Park der Musikschule Thun im Gwatt.
Szenenbild aus «Die kleine Meerjungfrau» im Park der Musikschule Thun im Gwatt.
Patric Spahni

«Das Projekt war eine grosse Herausforderung, aber es hat sich gelohnt», stellt Annemarie Stähli, Regisseurin des Freilichttheaters «Die Kleine Meerjungfrau», abschliessend fest. Stähli und ihrem Team der «Oberländer Märlibühni», welches aus 35 Schauspielern und über 60 Mitwirkenden hinter der Bühne bestand, gelang es während 19 Vorstellungen, Jung und Alt mit der Geschichte der kleinen Meerjungfrau «Atlanta» zu verzaubern. Heute Abend wird das Stück zum letzten Mal im Park der Musikschule Thun aufgeführt. «Eigentlich ist es schade, dass wir jetzt aufhören müssen. Praktisch alle Vorstellungen waren ausverkauft, und wir haben auch noch jetzt viele Anfragen von Leuten, die das Stück gerne sehen würden», sagt Renate Rubin, Co-Projektleiterin. Aber immerhin hätten über 7000 Besucher das Stück sehen können.

Ein Quantensprung

Aber nicht nur von den Besucherzahlen, sondern auch vom Budget und beispielsweise von den Dimensionen der Bühne her sei das Projekt ein Quantensprung gewesen, erklärt Annemarie Stähli. «Mit einem Budget von einer Viertelmillion Franken, 1500 Quadratmetern Bühne, Szenen im Wasser, professionellem Live-Gesang, aufwendiger Technik und einem so grossen Team brauchte es einiges, um den Überblick zu behalten.» Dass das Projekt nun so vom Erfolg gekrönt sei, verdanke es vor allem dem engagierten Team. «Ohne die unzähligen, unbezahlten Arbeitsstunden, welche alle Beteiligten investiert haben, wäre das Ganze nicht möglich gewesen. Ich bin allen sehr dankbar», betonte Stähli immer wieder.

Nebst dem Stück sei auch die Gastronomie sehr gut bei den Besuchern angekommen, freut sich Renate Rubin. «Die Leute haben das auf die Meerjungfrau abgestimmte kulinarische Angebot und auch den Spielplatz, den wir auf der Freilichtbühne eingerichtet haben, wirklich genutzt.» In dieser positiven Schlussbilanz bleibt einzig das Wetter ein kleiner Wermutstropfen. Rubin dazu: «Zweimal mussten wir eine Vorstellung verschieben, und oftmals war es schwierig, abzuschätzen, ob man spielen kann oder nicht.» Die Zuschauer seien aber gut damit umgegangen und hätten sich einfach mit Regenschutz und Hut der Witterung angepasst.

Unbezahlbarer Lohn

«Trotz der Wetterkapriolen war es ein schönes Erlebnis, bei dem Stück dabei zu sein», sagte Sandra Kummer, die im Stück mitspielte. «Der Zeitaufwand war beachtlich, und manchmal kommt man bei einer solchen Inszenierung an seine Grenzen, aber die Rückmeldungen der Leute waren sehr positiv. Das ist ein unbezahlbarer Lohn.»

Zu weiteren Projekten wollen sich aber weder Sandra Kummer noch Annemarie Stähli zum jetzigen Zeitpunkt äussern. «Zuerst müssen wir dieses Projekt fertig auswerten», erklärte Stähli. Die Geschichte der kleinen Meerjungfrau wird das Team und auch die zahlreichen Zuschauer sicher noch lange begleiten.

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