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Die Jäger brachten weniger Fuchsbälge an den Pelzmarkt

Nach der Jagd wartet der Handel: Am grössten Pelzfellmarkt der Schweiz stand am Samstag in der Innenstadt das Feilschen im Vordergrund. Mit 1100 Fuchspelzen wurde weniger Beute angeboten als auch schon.

Fachmänner unter sich: In der Einstellhalle des Hotel Freienhof debattieren Händler, Jäger und Pelzträgerin über die Qualität.
Fachmänner unter sich: In der Einstellhalle des Hotel Freienhof debattieren Händler, Jäger und Pelzträgerin über die Qualität.
Patric Spahni

«Ich gehe nicht des Geldes wegen auf die Jagd.» Andreas Bieri aus Aeschiried nimmts gelassen. Soeben hat der Jäger am Oberländer Pelz- und Fellmarkt zwei blaue Nötli bar auf die Hand erhalten. Für 20 Franken pro Fuchspelz hat er seine Beute aus hiesiger Jagd dem Händler überlassen – 10 waren es. «Viel mehr kann ich nicht erwarten», sagt der passionierte Jäger. In der zur Markthalle umfunktionierten Autoeinstellhalle des Hotels Freienhof in Thun ist am Samstag in der Früh ebenso Mario Bohren aus Tschingel unterwegs. Gleich 13 Fuchspelze trägt er über seinen Schultern. «Ich bin mit dem Jagderfolg zufrieden, es ist immer schön, in der Natur zu sein», sagt er. Das grosse Geschäft mit der Fuchsjagd liegt für die Berner Jäger nicht wirklich drin. «Der Preis für einen Fuchsbalg stagniert, ist aber besser als auch schon», konstatiert der Jäger.

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