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«Die Destinationen müssen sich wie eine Firma verhalten»

Die Tourismusbranche tut sich schwer. Der starke Schweizer Franken sei ein Faktor, die eigentlichen Probleme seien aber hausgemacht, meint Guglielmo Brentel, Präsident Hotelleriesuisse.

Will nicht schwarzmalen, sondern aufrütteln: Guglielmo Brentel, Präsident Hotellerie Suisse.
Will nicht schwarzmalen, sondern aufrütteln: Guglielmo Brentel, Präsident Hotellerie Suisse.
Urs Baumann

Am Tag der Schweizer Hotellerie sagten Sie, es sei fünf vor zwölf. Ist es so schlecht um den Schweizer Tourismus bestellt? Guglielmo Brentel: Ich wollte mit der Aussage nicht schwarzmalen, sondern aufrütteln. Noch längeres Zuwarten und Zusehen mag es nicht leiden.

Wo sind die Probleme? Es gibt mehr Regulierungen, und die Kosten steigen. Der Schweizer Ferientourismus hat während der letzten Jahre jährlich ein Prozent an Übernachtungen und Anzahl Betrieben und noch mehr an Wertschöpfung verloren.

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