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Der Kampf einer Künstlerin gegen das Geschichtsbild eines Rassisten

An der Vernissage zur Ausstellung über den Gletscherforscher und Rassisten Louis Agassiz wird auch die Künstlerin Sasha Huber anwesend sein. Sie engagiert sich mit Videos und Aktionen gegen die Verherrlichung des Wissenschaftlers.

Hoch zu Ross ritt die Künstlerin Sasha Huber 2010 durch Rio de Janeiro. «Louis wer? Was Sie über Louis Agassiz wissen sollten», nannte sie die Aktion, um auf nach  Louis Agassiz benannten Plätzen die dunkle Seite des Forschers zu beleuchten.
Hoch zu Ross ritt die Künstlerin Sasha Huber 2010 durch Rio de Janeiro. «Louis wer? Was Sie über Louis Agassiz wissen sollten», nannte sie die Aktion, um auf nach Louis Agassiz benannten Plätzen die dunkle Seite des Forschers zu beleuchten.
zvg

Sie nimmt den weiten Weg aus Helsinki auf sich, um bei der morgigen Vernissage im Grindelwald Museum für die Ausstellung «Gletscherforscher, Rassist; Louis Agassiz» dabei zu sein. Seit mehreren Jahren engagiert sich die schweizerisch-haitianische Künstlerin Sasha Huber für die Geschichtskorrektur von Louis Agassiz. «Hans Fässler reiste für seine Recherchen zum Buch «Reise in Schwarz-Weiss» auch nach Haiti und beschrieb die Geschichte der Sklavenkolonie», sagt sie. Huber, deren Vorfahren aus Haiti stammen, schrieb Fässler und trat seinem Komitee «Demonter Louis Agassiz» bei, dass sich zum Ziel gesetzt hatte, das Agassizhorn (3946 m ü.M.) umzubenennen.

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