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Der Eisriese fällt langsam in sich zusammen

Was hinter der Fiescherlücke vor sich geht, ist ein regelrechter Kollaps des Unteren Grindelwaldgletschers. Momentan trennen sich die Eismassen an zwei Stellen vom Hauptgletscher – eine dritte Trennung bahnt sich an.

«Wenn das in diesem Tempo weitergeht, wird der Gletscher sehr rasch vollkommen abschmelzen und gänzlich verschwinden.» Peter Baumann, der als Präsident der örtlichen Schwellenkorporation die Entwicklung des Unteren Grindelwaldgletschers aufmerksam beobachtet, stellt fest, dass der markante Mittelrücken im unteren Gletscherbereich «einfach weg ist und sich im riesigen Becken des bisherigen Gletschersees unvorstellbare Mengen an Geschiebe angesammelt haben. Wir sprechen da von Millionen von Kubikmetern. Und an der Stiereggseite lagern noch mehrfach so viele Geröllmengen mit Rutschpotenzial.»

Das Seebecken ist weg

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