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Datenschützer: Videoüberwachung «müsste eingestellt werden»

In seinem Jahresbericht stellte der Datenschutzbeauftragte die Verhältnismässigkeit der Videoüberwachung infrage. Die SP forderte die Abschaffung der Kameras. Der Gemeinderat zieht später im Jahr 2015 Bilanz.

Hinweistafel: Mit solchen Schildern weist die Sicherheitsabteilung der Stadt Thun auf die Videoüberwachung hin.
Hinweistafel: Mit solchen Schildern weist die Sicherheitsabteilung der Stadt Thun auf die Videoüberwachung hin.
Patric Spahni

Das Traktandum klang eigentlich wenig kontrovers: «Kenntnisnahme des Tätigkeitsberichts 2014 des Datenschutzbeauftragten». Trotzdem enthielt der Bericht des Berner Fürsprechers Kurt Stöckli, der als externer Datenschutzbeauftragter der Stadt Thun und damit als Aufsichtsstelle fungiert, Brisantes. In den Stadtratsunterlagen heisst es, aus dem Bericht ergebe sich für Gemeinderat und Verwaltung «kein weiterer Handlungsbedarf» – mit einer Ausnahme: die Videoüberwachung.

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