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Dampfbahn-Depot vor Neubau

Im vergangenen November fiel das Depot der Ballenberg-Dampfbahn Rollmaterial AG in Interlaken einem Brand zum Opfer. Nun steht der Wiederaufbau an.

Am 16. November 2013 fiel das Depot der Ballenberg-Dampfbahn Rollmaterial AG in Interlaken einem Brand zum Opfer.
Am 16. November 2013 fiel das Depot der Ballenberg-Dampfbahn Rollmaterial AG in Interlaken einem Brand zum Opfer.
Bruno Petroni
Die Dampflok ist im Bahnhof Ringgenberg  auf den Tiefgänger geschoben worden, wo sie für alle Eventualitäten gesichert wird.Bilder
Die Dampflok ist im Bahnhof Ringgenberg auf den Tiefgänger geschoben worden, wo sie für alle Eventualitäten gesichert wird.Bilder
Guido Lauper
...die Reisenden mussten auf Ersatzbusse ausweichen.
...die Reisenden mussten auf Ersatzbusse ausweichen.
Jan Kuschinske, newspictures
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In den nächsten Tagen werden der stark vom Löschwasser geschädigte Büro- und Werkstattteil und die rostigen Stahlträger des Deckenkrans abgebrochen. Direkt anschliessend starte die Wiederaufbauphase, schreibt die Ballenberg-Dampfbahn Rollmaterial AG (BDB) in einer Medienmitteilung.

Die Baubewilligung dafür liege schon seit einiger Zeit vor, so die BDB. Man hoffe, dass die Gebäudehülle bis im Frühjahr fertiggestellt werden könne. Zudem müsse eine leistungsfähigere Abwasserreinigungsanlage mit Drehscheibe vor dem alten Lokschuppen eingebaut werden.

Nicht vollständig versichert

«Leider mussten die verantwortlichen Personen der Ballenberg-Dampfbahn feststellen, dass Deckenkran und Werkstattmaschinen nicht versichert waren», schreibt die BDB. Auch die Baukosten würden erhöht ausfallen. Einerseits, weil neue Vorschriften bezüglich Wärmedämmung und Brandverhütung beachtet werden müssten, und andererseits, weil das Material für den Wiederaufbau des Depots von der Strasse auf die Schiene umgeladen werden müsse.

Beim Brand vom 16.November 2013 wurden neben dem Depot auch drei historische Lokomotiven in Mitleidenschaft gezogen. Die BDB wolle «trotz des immensen Schadens» alles daran setzen, um diese zu erhalten, heisst es in der Mitteilung. Die Lokomotiven würden allerdings erst nach der Fertigstellung des Depots an Ort und Stelle untersucht.

Zum jetzigen Zeitpunkt könne das Schadenausmass an den Lokomotiven noch nicht beziffert werden. Die BDB geht allerdings davon aus, dass die Reparaturarbeiten einige Jahre andauern werden und einen grossen finanziellen Aufwand bedeuten würden. Daher hoffe man weiterhin auf finanzielle Unterstützung durch Spenden.

Spendenkonto: BBO Bank Bienz Oberhasli AG, IBAN CH91 0852 1021 1149 2115 4

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