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Bahnschranken für ein einziges Haus

Die Zentralbahn rüstet ihre ungesicherten Bahnübergänge gesetzeskonform aus. Beim Privatübergang Kienholz in Brienz ist eine Barrierenanlage geplant.

Anne-Marie Günther
Die Züge der Zentralbahn sind beim unbewachten Bahnübergang Kienholz schnell unterwegs. Hier ist nun eine Barrierenanlage geplant.
Die Züge der Zentralbahn sind beim unbewachten Bahnübergang Kienholz schnell unterwegs. Hier ist nun eine Barrierenanlage geplant.
Anne-Marie Günter

Es ist ein naturbelassenes Feldsträsschen, das zum Bahnübergang Kienholz führt. Jenseits des Bahndamms liegt eine Wohnanlage im Landwirtschaftsland. Ein weisses Schild weist darauf hin, dass es sich um einen Privatübergang handelt und Unberechtigte ihn nicht benützen dürfen.

Die Züge der Zentralbahn fahren im Halbstundentakt mit einer Geschwindigkeit von 80 bis 100 Stundenkilometern über den kleinen Damm. Pro Tag sind es 64 Züge, maximal fünf Zugfahrten pro Stunde. Solche ungesicherten Übergänge darf es bis Ende 2014 gemäss Gesetz nicht mehr geben: Sie müssen aufgehoben oder gesichert werden. Eine öffentliche Publikation der Zentralbahn zeigt, wie sie mit dem Übergang Kienholz umgehen will: Strassenseitig wird er mit zwei Wechselblinklichtern, einer elektronischen Glocke und zwei Schranken gesichert.

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