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Abrupte Wende im Lärmschutz-Spiel

Ab sofort darf die Arena Thun wieder bis auf den letzten Platz besetzt werden. Erstaunlich dabei: Das ist möglich, ohne dass eine Lärmschutzwand gebaut wird. Widerspricht dies der Baubewilligung?

Tolle Sicht von der Gegentribüne auf das Fussballspiel – hier FC Thun gegen die Berner Young Boys – und die Stockhornkette mit dem Thuner Hausberg. Dieser gibt dem Stadion bis 2015 den Namen.
Tolle Sicht von der Gegentribüne auf das Fussballspiel – hier FC Thun gegen die Berner Young Boys – und die Stockhornkette mit dem Thuner Hausberg. Dieser gibt dem Stadion bis 2015 den Namen.
Patric Spahni
Die Zuschauerbeschränkung auf 6000 Personen wurde aufgehoben. Die Stockhorn Arena fasst insgesamt 10'000 Plätze.
Die Zuschauerbeschränkung auf 6000 Personen wurde aufgehoben. Die Stockhorn Arena fasst insgesamt 10'000 Plätze.
Manuel Lopez
Nicht nur Fussball, auch Konzerte werden im Stadion durchführt werden. Die Plätze können als Sitzplatz und als Stehplatz genutzt werden.
Nicht nur Fussball, auch Konzerte werden im Stadion durchführt werden. Die Plätze können als Sitzplatz und als Stehplatz genutzt werden.
Claudia Salzmann
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Beim Bau der Arena Thun hat die Stadionerbauerin HRS Real Estate AG die geplante und gemäss Umweltverträglichkeitsbericht notwendige Verglasung zwischen Tribüne und Dach nicht erstellt. Die Baubewilligung vom Juli 2011 enthielt eine Verbesserungsfrist bis Ende Juni 2012. Da die Verglasung bis dahin nicht erstellt wurde, galt ab Juli eine Beschränkung auf 6000 Zuschauer. So weit, so klar. Der Regierungsstatthalter Marc Fritschi hat die Regelung im September einzig für zwei Spiele aufgehoben. Dafür ist er nun vom Kanton gerügt worden (vgl. Kasten).

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