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Städtevergleich

Nicht nur in Bern sorgt das Nachtleben für Probleme. «Auch in Zürichs Gassen kommts an Wochenenden vermehrt zu Gewalt, Lärm und Vandalismus», sagt der Zürcher Stadtpolizei-Sprecher Marco Cortesi auf Anfrage. In Zürich besitzen rund 650 Ausgehlokale eine Überzeitbewilligung. Doch anders als in Bern komme es für die Zürcher Behörden nicht infrage, dass die Wirte einen eigenen Sicherheitsdienst betreiben müssten. «Für die Sicherheit auf öffentlichem Grund ist die Polizei alleine verantwortlich», sagt Marco Cortesi. Patrouillen seien in den Ausgehzonen ständig präsent. «Das wirkt beruhigend.» Die Clubs ihrerseits müssen auch in Zürich den Umgebungslärm im Auge behalten. «Und bei Handgreiflichkeiten schreiten die Sicherheitsdienste im Rahmen der Notwehrhilfe ein.» Um die Clubbetreiber aber an den Kosten für die öffentliche Sicherheit zu beteiligen, fehlt laut Cortesi im kantonalen Polizeigesetz die Rechtsgrundlage. «Wir können auf einen Wirt die Einsatzkosten nur überwälzen, wenn dieser vorsätzlich oder grobfahrlässig gehandelt hat.» Auch St.Gallen distanziert sich vom Berner Ruf nach privaten Sicherheitspatrouillen in den Partygassen. «Das wäre bei uns illegal», sagt Polizeisprecherin Petra Ludewig. Die Clubbetreiber engagieren sich auf freiwilliger Basis: Die 2010 gegründete Arbeitsgruppe Commitment ruft zu Respekt im öffentlichen Raum auf.tob>

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