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Spitalfinanzierung: Gemeinden sollen zahlen

Simmental-saanenlandDie Spital STS AG schlägt vor, dass das Defizit von der Spitalgruppe, dem Kanton und den

Der Kanton sowie die Gemeinden des Ober- und Niedersimmentals und des Saanenlandes sollen sich finanziell an der Spitalversorgung beteiligen (siehe gestrige Ausgabe). Dies schlägt die Spital STS AG vor, die eine stationäre Akutversorgung in Zweisimmen und ein 24-Stunden-Notfall in Saanen vorsieht. Neue Zahlen zeigen, dass ein Defizit von rund 5,5 Millionen Franken entstehen wird, das für die STS nicht tragbar sei. Der Kanton möchte an beiden Standorten je ein Gesundheitszentrum errichten, die gemäss STS noch teurer wären. Alle betroffenen Gemeinden hätten zugesichert, die mögliche finanzielle Beteiligung den Gemeindebürgern zum Entscheid vorzulegen – ausser einer. Thomas Knutti, Präsident der IG Spitalversorgung, bestätigt, dass es sich dabei um Erlenbach handelt. Zu den Gründen sagt er nichts. Jedenfalls wäre dies ein markanter Systemwechsel, so Knutti. Schon früher haben Spitalverbände aus Gemeinden bestanden. Man habe sich entschlossen, mit dieser Idee – je ein Drittel Defizitdeckung durch Kanton, Gemeinden und STS – an die Öffentlichkeit zu gehen, da die Antwort des Regierungsrates zum STS-Konzept nicht wie gefordert Ende August vorlag. Dieser hat bis Ende Oktober eine Antwort in Aussicht gestellt. «Wieso das so lange dauert, kann ich mir nicht erklären», sagt Knutti. hsf>

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