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Spannender Abstiegskampf

2.-liga-fussballDer Abstiegskampf in der 2.Liga wird zum Herzschlagfinal. Vier Teams sind nur durch einen Punkt getrennt. Für Aufsehen sorgte der 10:1-Sieg von Allmendingen gegen Wabern.

Zwei Runden vor Schluss erfolgte in der 2.Liga am Tabellenende der Zusammenschluss. Noch vier Teams sind abstiegsgefährdet. Wer Lyss in die 3.Liga begleiten muss, wird wohl erst am letzten Spieltag entschieden. Torfestival in Thun Unglaubliche Torszenen spielten sich auf dem Sportplatz Zelgli in Thun-Allmendingen ab. Mit einem in dieser Saison noch nicht gesehenen Angriffswirbel setzten die abstiegsgefährdeten Thuner Wabern von der ersten Minute an unter Druck. Torhüter Raphael Künzi wurde von seinen desolat spielenden Teamkollegen arg im Stich gelassen. Nach dem 6:1 zur Pause liess er sich auswechseln. Aber auch seinem Nachfolger Rasim Hasic erging es nicht besser. In regelmässigen Abständen fielen die weiteren Tore bis zum «Stängeli». Dramatik in Worb Belp (nach zwölf sieglosen Spielen) siegte in Worb 5:4. Das Spiel war an Dramatik kaum zu überbieten. 2:0 und 3:2 hatte Worb bereits geführt, ehe die Belper in der Schlussphase aufdrehten. Worb-Trainer Ronaldo Schiavoni war enttäuscht: «Wir haben es nach dem 2:0 verpasst, mit dem dritten Tor alles klar zu machen. Aber ich bin überzeugt, dass wir in der Lage sind, uns aus eigener Kraft zu retten.» Glücklich war Belp-Interimstrainer Jürg Ramseier: «Unser Wille war gross, sodass wir trotz Verletzungspech drei wichtige Punkte erkämpfen konnten. Ich bin überzeugt, dass wir gegen Kirchberg und Schönbühl Punkte holen werden.» Interlaken kalt geduscht In einem schnellen und attraktiven Spiel musste Interlaken gegen den Leader und möglichen Aufsteiger Langnau eine bittere 2:3-Niederlage einkassieren. In der 90.Minute verwertete Thomas Ramseier einen Corner von Oberli zum schmeichelhaften Sieg. Interlaken-Trainer Hansruedi Baumann bleibt trotzdem optimistisch: «Aufgrund der heutigen Leistung bin ich sicher, dass wir aus den letzten beiden Spielen mehr als einen Zähler holen werden. Ich bin überzeugt, dass mein Team den Abstieg verhindern kann». Alle gefährdeten Mannschaften sind vor den beiden letzten Runden zuversichtlich. Trotzdem muss eine in den sauren Apfel beissen. Peter Voegeli/ef>

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