Zum Hauptinhalt springen

Sieg und Rang zwei zum Auftakt

Mit dem Grund-Slalom

Traditionsgemäss erfolgt der Auftakt in die regionale Skisaison am Huble Hang in Gstaad. Zum 36. Mal wurde dort der Grund-Slalom im Rahmen des Berner Cups ausgetragen. Tags darauf zeigten die Jungtalente bei zwei Riesenslaloms in Saanen ihr Können. Am Vortag drückte Lukas Schmid noch als Zuschauer seinen Vorbildern Didier Cuche und Carlo Janka beim Weltcup in Adelboden (vergeblich) die Daumen. Gegenüber dem Vortag in Adelboden konnte das Rennen in Saanen bei schönstem Wetter durchgeführt werden. Im Gegensatz zu seinen Idolen lief es für Schmid optimal, denn «die Piste behagte mir und ich fuhr schnell». Der 15-Jährige fuhr sogar sehr schnell: Im ersten Rennen war Schmid bei den Junioren der Schnellste, im zweiten Wertungslauf klassierte er sich auf dem zweiten Platz. 13 Jahre Skierfahrung Lukas Schmid, der dem regionalen BOSV-Kader angehört, stand schon auf den Skiern als er kaum Laufen konnte. Noch bevor er zwei Jahre alt gewesen sei, habe er bereits erste Versuche auf der Piste gemacht, erzählt der Sportbegeisterte. Im Sommer begann Schmid eine Ausbildung als Polymechaniker. Das Wochenende, der Mittwochnachmittag und der Donnerstagabend seien aber für das Skifahren reserviert. Dass er den grössten Teil seiner Freizeit für sein Hobby opfert, störe ihn nicht, denn: «die meisten meiner Kollegen fahren ebenfalls Ski», erklärt er. Sein Nahziel sei es, an FIS-Rennen teilzunehmen, erzählt Schmid und fügt an: «Klar möchte ich irgendwann einmal bei den Besten mitmischen, aber dies ist im Moment noch ein weit entfernter Traum.» Skifahren als Lebensschule Ebenfalls einen Sieg und einen Podestplatz holte sich die Juniorin Katja von Känel (Oberwil). Betreffend Zukunft gibt sie sich ebenfalls realistisch, deren Lieblingsdisziplin der Riesenslalom ist. Sie strebe die Weltcupteilnahme an, wisse aber, dass dies kein einfacher Weg und die Konkurrenz gross sei. Das Rezept der sympathischen Jungfahrerin: Trainieren, trainieren und nochmals trainieren. Sie werde alles daran setzen, um an die Spitze zu kommen, «wenn es aber nicht klappt, dann klappt es eben nicht», gibt sie sich bodenständig. Die BOSV-Juniorin sagt, dass es manchmal schwierig sei, ihre Ausbildung zur Büroassistentin, das Skifahren und die restliche Freizeit unter einen Hut zu bringen. Die Rennen und das viele Trainieren sehe sie aber auch als eine Art Lebensschule. Dank dem Skisport habe sie bereits sehr viele Orte in der Schweiz gesehen, die sie sonst nicht besucht hätte. Und ob sie es an die Spitze schaffe oder nicht – Skifahren sei und bleibe ihre Leidenschaft. Yvonne MühlematterResultate Seite 16 >

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch