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Seilziehen um den Seilpark

DählhölzliDie Differenzen zwischen dem Betreiber des Seilparks im Dählhölzliwald und den nunmehr acht Einsprechern spitzen sich zu.

Acht Einsprachen sind gegen die beiden Baugesuche des Seilparks Bern eingereicht worden. Neben der Grünen Partei (wir berichteten), dem Kirchenfeld-Brunnadern-Elfenau-Leist und dem Berner Heimatschutz hätten fünf Privatpersonen eine Einsprache eingereicht, teilte der Geschäftsführer der Ropetech GmbH, Pit Bangerter, gestern mit. Seilparkleiter Bangerter zeigt sich einerseits erfreut, dass es «nur» 8 Einsprachen geworden seien – beim letzten Baugesuch waren es 13 – andererseits kritisiert er einige Einsprecher explizit. Sie hätten die Gelegenheit zum Gespräch nicht genutzt, keine Änderungsvorschläge eingebracht und dann doch gegen das Projekt eingesprochen. Der Kirchenfeld-Brunnadern-Elfenau-Leist ist einer dieser Kritisierten und lässt die Vorwürfe nicht auf sich sitzen. «Wir haben durchaus Hand zu einer Lösung geboten, denn wir haben nicht grundsätzlich etwas gegen den Seilpark», sagte Präsidentin Gerda Hauck gestern auf Anfrage. Der Seilpark halte sich aber nach wie vor nicht an die gesetzlichen Bestimmungen und plane zum Beispiel deutlich mehr Plattformen in den Bäumen als ursprünglich angekündigt. Auch sei es noch immer unklar, ob der Seilpark seine Infrastruktur mit Lager und WC tatsächlich ins Lokal des Tennisclubs oder in den Quartiertreff verlegen könne. «Der Leist hat immer gesagt, dass er den Seilpark nur dann unterstützt, wenn er die gesetzlichen Bedingungen einhält. Das tut er nicht», sagt die Leistpräsidentin. Nichtsdestotrotz will Bangerter die Saison am 1.April eröffnen. Das sei an einem «runden Tisch mit den Einsprechern, dem Bauinspektorat und der Waldabteilung so besprochen worden», schreibt er. Hauck widerspricht: «Ich war bei diesen Gesprächen dabei und weiss nichts von einer solchen Abmachung.» mm>

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