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Westast der Bieler A5-Umfahrung: Ball bei Gemeinden und Bevölkerung

Im langjährigen Streit um den Westast der Bieler A5-Umfahrung liegt der Ball nun bei den betroffenen Gemeinden und der Bevölkerung: Die A5-Behördendelegation hat das neue Generelle Projekt zur Mitwirkung freigegeben.

Die Verzweigung im Bözingenmoos.
Die Verzweigung im Bözingenmoos.
zvg

Die Pläne sollen Ende Mai öffentlich aufgelegt werden, wie die bernische Baudirektion am Mittwoch mitteilte. Während 30 Tagen könne jedermann seine Meinung und seine Argumente schriftlich einbringen. Die Genehmigung durch den Bundesrat sei frühestens 2013 zu erwarten.

Umstrittene Pläne

Die Pläne sind in Biel umstritten. Ein erstes Generelles Projekt wurde letzten Sommer beerdigt, nachdem eine regionale Arbeitsgruppe unter dem Vorsitz des ehemaligen Stadtpräsidenten Hans Stöckli Änderungsvorschläge gemacht hatte.

Die A5-Behördendelegation mit Vertretern der Region, des Kantons und des Bundes zog das bereits bewilligte Projekt zurück und ging über die Bücher. Im vergangenen November legte sie eine so genannte Testplanung vor. Nun sind die Pläne reif für die Mitwirkung – genau wie die Richtpläne Städtebau und flankierende Verkehrsmassnahmen, die der Bevölkerung gleichzeitig unterbreitet werden.

Kernstücke des überarbeiteten Projekts sind der Anschluss Biel-Zentrum im Verlauf der Salzhausstrasse und der Halbanschluss Seevorstadt, der auf die Neuenburgstrasse gerichtet ist. Der Zubringer rechtes Seeufer führt via Porttunnel ins Brüggmoos.

Die A5-Umfahrung von Biel schliesst eine der letzten Lücken im Schweizer Nationalstrassennetz. Das neue Teilstück rund um Biel verbindet die A5 mit der Transjurane und der T6 Richtung Bern. Mit dem Grossprojekt soll auch der regionale Verkehr gebündelt werden. Der Ostast ist bereits im Bau und soll 2016 in Betrieb gehen.

SDA/met

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