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Seeländer Gemeinden machen sich für Anstaltsbäder stark

Seeländer Gemeinden und der Vorstand des Vereins seeland.biel/bienne sehen es mit Sorge, dass der Kanton Bern die beiden Hallenbäder in den Strafanstalten Witzwil und St.Johannsen schliessen will.

Sicht auf den Eingangsbereich der Strafanstalt Witzwil.
Sicht auf den Eingangsbereich der Strafanstalt Witzwil.
Keystone

Der Vorstand des Vereins seeland.biel/bienne teilte am Dienstagabend mit, er unterstütze eine Motion von zwei Seeländer Grossräten, welche von der Regierung den Erhalt eines der beiden Bäder fordert. Das täten auch die Gemeinden des Raums Ins/Erlach. Der Vorstand habe den zuständigen Regierungsmitglieden dies in einem Brief mitgeteilt.

Im Dezember hatte die bernische Kantonsregierung auf eine Interpellation im Grossen Rat geschrieben, das Hallenbad in Witzwil werde spätestens Ende 2014 geschlossen, jenes in St. Johannsen voraussichtlich im Sommer 2015. Die Regierung macht für die Schliessung gestiegene Sicherheitsanforderungen und Sanierungskosten geltend.

Die beiden Seeländer Grossratsmitglieder Silvia Lüthi (Grüne/Ins) und Jakob Etter (BDP/Treiten) schlagen nun in ihrer Motion vor, dass die Regierung die Schliessung der zwei Schwimmbäder vorläufig sistiert. In der Folge soll geprüft werden, welches der beiden Bäder billiger saniert werden kann.

Laut Lüthi und Etter werden die ursprünglich für die Insassen der zwei Strafanstalten gebauten Bäder heute sehr intensiv von den umliegenden Schulen und Privatpersonen genutzt. Sie seien heute für die Region «unerlässlich».

SDA/mas

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