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Neuhaus erntet Buhrufe

Mit den in Pieterlen und Meinisberg geplanten Transitplätzen für Fahrende macht sich Regierungsrat Christoph Neuhaus unbeliebt. Wie sehr, zeigt der Besuch an der Gemeindeversammlung von Pieterlen.

Muss sich einiges anhören: Regierungsrat Christoph Neuhaus am Informationsanlass in Pieterlen.
Muss sich einiges anhören: Regierungsrat Christoph Neuhaus am Informationsanlass in Pieterlen.
Iris Andermatt

Der Protest beginnt bereits bei der Autobahnausfahrt. «Kein Standplatz in Pieterlen und Meinisberg – wehrt Euch!» Das Transparent leuchtet in der Abendsonne, als Regierungsrat Christoph Neuhaus in der Staatskarosse daran vorbeichauffiert wird. Es ist Mittwochabend kurz vor acht.

Neuhaus ist auf dem Weg in die Mehrzweckhalle von Pieterlen. Hier soll er nach der ordentlichen Gemeindeversammlung die Bevölkerung informieren: In Pieterlen und in Meinisberg sind Transitplätze für Fahrende geplant. Für ausländische Fahrende. Konkret für Roma. Nicht sein Lieblingsprojekt, sondern ein Auftrag der Gesamtregierung, sagt Neuhaus. Er wird dies im Verlauf des Abends noch öfter betonen.

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