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In den Fresken versteckt sich ein Pilgerkrimi

Die Kirche in Rüti bei Büren verfügt über 700 Jahre alte Wandmalereien. Nun ist zu den Bildern eine Broschüre erschienen. Darin wird auch die Frage aufgeworfen, ob das Gotteshaus früher eine Pilgerkirche war.

Über die Fresken in der Kirche Rüti (hier die Südwand) ist eine Broschüre erschienen. Im Chor ist das «Galgenwunder» dargestellt.
Über die Fresken in der Kirche Rüti (hier die Südwand) ist eine Broschüre erschienen. Im Chor ist das «Galgenwunder» dargestellt.
Adrian Streun/BT

Sie haben einiges erlebt, die Fresken in der Mauritiuskirche von Rüti bei Büren. Im Reformationsjahr 1528 wurden sie bewusst überpinselt. Der Abriss der Westwand für die Erweiterung der Saalkirche zerstörte 1689 einen Teil der Bilder. Neue Fenster- und Portalöffnungen zerteilten Anfang des 19. Jahrhunderts das Bildprogramm. Was übrig blieb wurde 1911 freigelegt und Ende der 60er-Jahre restauriert. Viel von der beeindruckenden Pracht ist bis heute erhalten geblieben, anderes ist verblasst und abgeblättert.

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