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Igor L. muss vor Obergericht

Jetzt steht fest: Der Fall Igor L. kommt vors Obergericht. Die Staatsanwältin und die Verteidigerin des verurteilten Schlägers haben Berufung eingelegt.

Igor L. muss sich nun vor dem Obergericht verantworten.
Igor L. muss sich nun vor dem Obergericht verantworten.
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Nach dem Gerichtsverfahren vor dem Regionalgericht Berner Jura-Seeland wird der Fall Igor L.* auch noch vom Obergericht beurteilt. Sowohl die Verteidigerin des Schüpfeners als auch die Staatsanwältin haben Berufung eingelegt. Gestern sind die Akten dazu beim Obergericht eingetroffen. Damit ist der Weiterzug des Falls an die nächsthöhere Instanz offiziell.

Igor L. ist am 9.Februar in erster Instanz von der Einzelrichterin zu einer unbedingten Freiheitsstrafe von 11 Monaten verurteilt worden. Sie ordnete zudem eine stationäre therapeutische Massnahme an.

Der 22-Jährige hatte letzten Sommer den Wirt des Restaurants Löwen in Schüpfen angegriffen und ihn dabei mit einem schweren Aschenbecher am Kopf verletzt. Der verletzte Wirt musste seine Wunde danach nähen lassen. Im Weiteren hatten Igor L. und sein damals minderjähriger Kumpel randaliert und verschiedene Einrichtungen beschädigt. Igor L. war bereits vorbestraft.

Das Urteil der Gerichtspräsidentin fechten nun beide Parteien an. Die Staatsanwältin hatte beim Regionalgericht Berner Jura-Seeland eine Strafe von 14 Monaten unbedingt, die Verteidigerin die sofortige Freilassung von Igor L. gefordert. Wann die Verhandlung am Obergericht stattfindet, ist noch nicht bekannt. Es dürfte noch einige Monate dauern bis zum Gerichtstermin, heisst es dazu beim Obergericht. Der Fall Igor L. werde möglicherweise erst nach den Sommerferien behandelt.

* Name der Redaktion bekannt

BZ/hrh

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